Reichelt

Bereits erfolgreich operiert

Schock: Hannes Reichelt nicht bei Olympia

Der Radstädter Hannes Reichelt wird wegen eines Bandscheibenvorfalls nicht an den Olympischen Winterspielen in Sotchi teilnehmen.

Die Olympischen Winterspiele in Sotschi werden ohne den Radstädter Hannes Reichelt über die Bühne gehen. Wie der ÖSV am Montagnachmittag bekannt gab, wurde beim Pongauer bei einer MRI-Untersuchung im Tiroler Sanatorium Kettenbrücke ein Bandscheibenvorfall diagnostiziert, der sofort operiert werden musste. Für Reichelt ist damit die Olympia-Saison vorzeitig beendet.

Die Operation von Hannes reichelt ist laut dem behandelnden Arzt ohne Komplikationen verlaufen - der Eingriff hat ungefähr 45 Minuten gedauert. Dabei ist ihm ein etwa daumengroßes Knorpelfragment, das sich von der Bandscheibe gelöst hatte, entfernt worden. Die Lähmungserscheinungen am Bein haben sich gebessert - heute wird die Drainage entfernt. Hannes Reichelt darf heute auch zum ersten Mal wieder aufstehen

Die Gesundheit geht vor
Hannes Reichelts erstes Kommentar: "Zum Glück habe ich mich heute noch zu dieser Entscheidung entschlossen, sonst hätte das schlimme Folgen für mich haben können. Die Bilder sprechen leider für sich und eine Operation war unausweichlich. Die Gesundheit geht einfach vor und ich möchte nach meiner Karriere noch sportlich aktiv sein."

ÖSV ist geschockt
Geschockt zeigte sich auch ÖSV-Sportdirektor Hans Pum: "Hannes ist in der Form seines Lebens und das ist natürlich sehr bitter, aber die Gesundheit geht vor. Wir wünschen ihm alles Gute und schnelle Genesung, damit er bald wieder zurückkommt."

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