Schluss mit kampieren unter Staatsbrücke

Preuner gegen Bettlerlager

Schluss mit kampieren unter Staatsbrücke

Das Notlager mehrerer Bettler unterhalb der Staatsbrücke wird für die Stadt Salzburg immer mehr zum Gefahrenbereich. Vizebürgermeister Harry Preuner hat mittlerweile die Baudirektion eingeschaltet. Sie soll bauliche Maßnahmen umsetzen, die Bettlern das Leben unter der Brücke auf den Strahlträgern unmöglich macht.

Nicht nur weil die Situation für die dort schlafenden Bettler "brandgefährlich" ist, schließlich fließt direkt darunter die Salzach, sondern auch weil der darunter liegende Radweg durch evtl. herabfallende Gegenstände gefährdet wäre und aus diesem Grund dieser gesperrt werden müsse. Wahrscheinlich werden Sperrgitter montiert, die den Zutritt zu den beiden Brückenköpfen verhindern.

Keine Notunterkünfte

Da die Caritas Salzburg mit Ende März, wie jedes Jahr, die Winter-Notunterkünfte aufgrund von Geldmangel zu sperren musste, gibt es derzeit keine weiteren Notunterkünfte für die Bettler. Die Caritas Salzburg und Phurdo, das Zentrum für Roma Integration Salzburg, hoffen auf eine baldige Lösung und stehen mit dem Land Salzburg in Verhandlung.


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