Dayli schließt 180 Filialen

Schlecker-Nachfolger ist insolvent

Nun ist es fix: Dayli ist insolvent. Der Schlecker-Nachfolger hat heute selbst Insolvenz angemeldet, nachdem der KSV gestern verkündet hat heute einen Konkursantrag einzubringen.

Trotzdem warnt die AK davor das Arbeitsverhältnis überstürzt zu lösen. Es könnten Ansprüche verloren gehen. Auch wenn bereits ein anderes Jobangebot vorliegt.

AK-Präsident Pichler findet es ärgerlich, nicht in die Vorbereitung zur Insolvenz einbezogen worden zu sein. Das hätte den Arbeitnehmern einiges an Wartezeit ersparen können.

Die Drogeriemarktkette hat heute Vormittag am Landesgericht Linz einen Insolvenzantrag gestellt. Ob und wie viele Filialen gerettet werden können und wie viele Mitarbeiter um ihre Jobs zittern müssen, ist noch unklar. Fakt ist, es gibt einen neuen Eigentümer. Martin Zieger, der ehemalige Leiter von Palmers und Vögele. Er soll Dayli um einen symbolischen Euro gekauft haben.


Derzeit kann man noch nicht sagen wie viele der 3.300 Mitarbeiter in Österreich ihren Job behalten können. Der neue Eigentümer hat angeblich ein Mitarbeiterbeteiligungsmodell geplant, das nächste Woche vorgestellt werden soll. In Salzburg zittern etwa 300 Mitarbeiter um ihre Jobs.

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