Schengenfahnder

Die menschliche „Grenze“

Schengenfahnder

Morgenprotokoll, Analyse der letzten Wochen, Briefing über die Dienstpläne ungefähr so schaut ein Start in den Tag bei Schengenfahndern in Salzburg aus. Danach geht es auf stark befahrene Korridore wie die A1. Hier werden mittels einem eigens eingerichteten Kleinbus (technische Hilfsmittel inklusive) Kontrollpunkte bezogen und dann heißt es abwarten und kontrollieren.

Fremdenrecht bis Siebdruck

In Salzburg sind täglich zwischen sieben und fünfunddreißig Beamte der Schengenfahndung im Einsatz, je nach Dringlichkeit. Dabei gilt, die Fahnder werden eigens für das was sie erwartet geschult. So wird z.B. genau auf das Fremdenrecht geschaut oder auch auf verschiedene Drucktechniken. Was komisch klingt macht Sinn. Zur Arbeit gehört auch das Erkennen falscher Dokumente und das nicht schlicht für einen österreichischen Pass sondern auch für einen kasachischen Führerschein oder einen moldawischen Personalausweis.

Viel kontrollieren

Zuständigkeiten gibt es im Bereich der Schengenfahndung viele. Die Kontrollen reichen von gezielten Fahndungen nach Personen, Kontrolle von Fahrzeugen auf Diebstahl oder auch der Kontrolle von Personen und möglicher illegaler Migration.

Deutschland beliebter als Österreich

Deutschland verzeichnet momentan ein großes Ausmaß an ansteigenden Aufgriffen. Österreich hingegen weniger obwohl die Flüchtlinge oft Österreich passieren um nach Deutschland zu kommen. Der Grund, laut Schengenfahnder ist Österreich weit aus weniger interessant als Deutschland, das weiterhin bei Flüchtlingen hoch im Kurs steht.

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