Salzburgs Graffitiwände

Ganz legales Sprayen!

Salzburgs Graffitiwände

Graffiti hat seinen Ursprung in der Hip- Hop- Jugendkultur. Daunter versteht man im Allgemeinen das Besprayen von öffentlichen Gebäuden in Form von Bildern oder Schriftzügen. Für die einen ist es Kunst, für die anderen Vandalismus. Auch in Österreich hat das Erstellen von Graffitis strafrechtliche Konsequenzen, da es als Sachbeschädigung gilt, doch eben nicht immer.

Die Stadt Salzburg hat mehrere Flächen zu einer sogennanten "Salzwand" erklärt, auf der das Erstellen von Graffitis für alle ganz legal ist. Hierbei gilt die "Fair Use"-Vereinbarung, das bedeutet dass jeder Graffiti- Künstler seine eigenen Materialien mitbringen und sie danach auch wieder wegräumen muss. In der Sprayer- Szene gilt der Respekt vor anderen Kunstwerken als Ehrensache und so werden auch die wenigsten Graffitis neu übersprayt.

Am Dienstag, den 10. September wurde im Zuge eines Workshops die zehnte Salzwand von den Pfadfinder an ihrem Haus in der Fürstenallee 45 eröffnet. Die beiden Sprayer Afok und Muck lernten hierbei rund 15 Interessierten den Umgang mit der Sprühdose. Am nächsten Sonntag geht es weiter.

Die legalen Graffitiwände der Stadt sind unteranderem bei der Unterführung in der Alpenstraße,  der Unterführung in der Rudolf- Bieblstraße, den Außenseiten der Sanitäranlagen beim "Volksgarten", uvm.
Außerdem gibt es für diverese Projekte mobile Wände, die fürs Sprühen verwendet werden können.

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