Salzburgs Bürgermeister Heinz Schaden tritt zurück

Rücktritt

Salzburgs Bürgermeister Heinz Schaden tritt zurück

Nach dem nicht rechtskräftigen Schuldspruch im Salzburger Swap-Prozess ist Heinz Schaden um kurz nach 11 Uhr im Marmorsaal im Schloss Mirabell vor die Presse getreten und hat seinen Rücktritt als Stadt-Chef bekannt gegeben.

Sein Ausscheiden aus der Politik hätte sich Salzburgs Bürgermeister Heinz Schaden wohl anders vorgestellt.

Offizieller Rücktritt

Den Zeitpunkt seines Rückzugs wählt Heinz Schaden aber selbst. Eine Abberufung des Bürgermeistes ist nur durch ein Misstrauensvotum des Gemeinderats mit Zweidrittelmehrheit und eine anschließende Bürgerabstimmung möglich.

"Ich bin zutiefst betroffen von dem Urteil. Ich hätte das nicht erwartet - aber ich ziehe die Konsequenz daraus. Ich werde im Gemeinderat am 20. September offiziell zurücktreten", so Heinz Schaden heute vor versammelter Presse.

Neuwahltermin noch unklar

Morgen tritt dann das Kollegium zusammen und wird über den Termin zur Bürgermeister-Direktwahl beraten. Auch die ÖVP und die Bürgerliste werden heute in einer Sondersitzung darüber diskutieren. Die Bürgerliste wird am Abend auch entscheiden, wer ihr Spitzenkandidat sein soll. Sagt Johann Padutsch zu, dann geht er noch einmal in die Bürgermeisterwahl. Mit der Forderung, auch gleich den Gemeinderat neu zu wählen, bleibt die FPÖ aber allein.

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