Salzburger hilft in Griechenland

Brand in Griechenland

Salzburger hilft in Griechenland

Dutzende Opfer wurden von Flammen erfasst

Nach den verheerenden Waldbränden rund um die griechische Hauptstadt Athen sind über 70 Menschen bisher tot geborgen worden, etliche weder aber noch vermisst. Gestern Abend sind auch Einsatzkräfte aus dem EU-Katastrophenschutz in Griechenland angekommen. Auch weitere Länder darunter Spanien, Bulgarien, Kroatien und Portugal haben bereits Hilfe zugesichert. Sie werden - falls nötig - weitere Löschflugzeuge, Einsatzkräfte, Ärzte oder Fahrzeuge senden.

Ein Salzburger hilft

Auch aus Salzburg kommt Hilfe. Der Seekirchner Erwin Schrümpf von der Griechenlandhilfe hilft mit seinem Team mit, um auch die Einsatzkräfte mit Lebensmittel und Verbandszeug zu versorgen. Im Antenne Salzburg Exklusivinterview erzählt er: "Es ist nach wie vor außer Kontrolle. [...] Das Feuer geht jetzt Richtung Korinth, da gibt es viel Wald und da brauchen sie wirklich Hilfe vor Ort", erzählt uns der Seekirchner. Seine Mitarbeiter versorgen die Menschen mit Wasser und Lebensmittel. Er erklärt auch, dass durch den Wind die Flammen schneller verbreitet werden und man somit irrsinnig vorsichtig sein soll, wo man ist oder hinfahren möchte, denn so ein Feuer ist wie ein Blitz.

"Die Olivenbäume sind wie Schwarzpulver. Durch das Öl das abgegeben wird, explodieren die Bäume. Das geht schnell und kann man schwer aufhalten", so Schrümpf, warum die Flammen so schnell weitergehen.

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