Stau Reiserückkehrer

Urlauberreiseverkehr

Salzburg Spitzenreiter bei Staus

Im heurigen Sommerreiseverkehr verzeichnete der ÖAMTC österreichweit 622 Staus

Knapp mehr als im Jahr 2019 und etwa 30 Prozent über den Zahlen von 2020. Unangefochtener Spitzenreiter unter den Bundesländern ist Salzburg mit einem Viertel aller Staus. „Obwohl sich das Verkehrsaufkommen relativ gut verteilt hat, gab es in Salzburg an den Wochenenden so viele Staus wie noch nie“, bilanziert Herbert Thaler, Staubeobachter beim ÖAMTC Salzburg. Der Trend zum Urlaub mit dem Auto war in diesem Sommer klar erkennbar – offenbar hatten die stärkeren COVID-Kontrollen bei Flugreisen eine abschreckende Wirkung.

 

Gezählt wurden, wie auch in den vergangenen Jahren, Staus mit einer Länge von mehr als 1,5 Kilometern bzw. Verzögerungen von mindestens 15 Minuten an den Samstagen und Sonntagen während der Ferienzeit. Speziell an den fünf Wochenenden zwischen Mitte Juli und Mitte August waren die Autobahnen und Transitrouten den Fahrzeuglawinen kaum gewachsen – bis zu 100 Staus wurden hier pro Wochenende gemeldet.

 

Im Bundesländer-Stauranking bleibt Salzburg mit 25,4% aller Staus der unangefochtene Spitzenreiter, gefolgt von Tirol mit 18,3%, Oberösterreich und Kärnten mit jeweils 11,9%, sowie der Steiermark mit 10,8% und Niederösterreich mit 9,3%. „Hauptausschlaggebend dafür, dass Salzburg mehr als ein Viertel aller Staus zu verzeichnen hatte, waren neben der hohen Verkehrsdichte die Baustellen auf der Tauern Autobahn (A10) sowie die Grenzkontrollen am Walserberg“, berichtet ÖAMTC-Experte Herbert Thaler.

 

Österreichweit war die Stauursache Nr. 1 in diesem Jahr Unfälle mit 26,7%, dicht gefolgt von Verkehrsüberlastung mit 25,7%. Die verstärkten, meist auch nur stichprobenartigen Grenzkontrollen, sorgten in Kombination mit dem starken Verkehrsaufkommen für 17,7% der Staus. Baustellen waren für 9,3 %, defekte Fahrzeuge für 5,8% der Verzögerungen ausschlaggebend.