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Salzburg gegen Fehervar

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Rote Bullen haben im ersten Finalspiel Heimvorteil - Salzburg vor Special Teams der Ungarn gewarnt

Ein Final-Debütant fordert im Kampf um den Titel in der ICE-Eishockeyliga den erfolgreichsten Club seit Liga-Neugründung im Jahr 2000. Red Bull Salzburg geht in der "best of seven"-Endspielserie gegen Fehervar ab Dienstag auf den siebenten Ligatitel, den ersten seit 2016 los. "Eine sehr gefährliche Mannschaft", warnte Salzburg-Coach Matt McIlvane eindringlich vor den Ungarn, die bisher ihre mit Abstand beste Saison spielen.

Seit dem Aus des VSV am Freitag gegen Fehervar steht Salzburg als österreichischer Meister fest. Das Saisonziel ist damit aber noch nicht erreicht, noch fehlen vier Siege. Denn die Bullen wollen vermeiden, so wie 2014 und 2018 (jeweils gegen Südtirol) nach einer Niederlage im Ligafinale mit hängenden Köpfen als rot-weiß-roter Champion geehrt zu werden.

Die Salzburger haben den Grunddurchgang auf Platz eins beendet und in den ersten zwei Play-off-Runden gegen Znojmo und die Vienna Capitals noch keine Niederlage kassiert. Sie gelten auch im Finale als Favorit.

Fehervar, das erstmals überhaupt das Viertelfinale überstanden hat und im Play-off bisher auch nur eine Niederlage kassiert hat, nötigt aber viel Respekt ab. "Die Ungarn hatten ein sehr starkes Powerplay in den Play-offs. Auch das Penaltykilling war Grundlage für ihre Erfolge. Sie sind eine sehr strukturierte Mannschaft, die in der Offensive über viele Möglichkeiten verfügt und damit viel Qualität mitbringt", analysierte McIlvane.

Einer, der weiß, worauf es im Titelfinale ankommt, ist Vincent LoVerde. Der US-Amerikaner hat 2015 (mit den Manchester Monarchs) und 2018 (Toronto Marlies) die Calder Trophy in der zweitklassigen American Hockey League gewonnen und ist auf intensive Duelle eingestellt. "In den Finals wird es sicher noch um einiges härter, aber dabei gelassen zu bleiben, in Druckphasen ruhig zu bleiben und das eigene Spiel zu machen sind wichtige Faktoren, um erfolgreich zu sein", erklärte der Verteidiger. "Es ist wichtig, gelassen zu bleiben. Vor allem, wenn es nicht immer so läuft, wie man sich das vorstellt", sagte LoVerde.

Salzburg hat drei der vier Saisonduelle mit Fehervar gewonnen und auch das bisher einzige Play-off-Duell im Viertelfinale 2019 mit 4:2 für sich entschieden.

Spieltermine der ICE-Finalserie Red Bull Salzburg - Hydro Fehervar : 5.4. (19.45) in Salzburg, 7.4. in Szekesfehervar, 9.4. in Salzburg, 11.4. in Szekesfehervar. Falls nötig: 13.4. (19.45) in Salzburg, 16.4. in Szekesfehervar, 18.4. (19.45) in Salzburg