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Schul-PCR Testauswertung

Salzburg bleibt skeptisch

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217 positive Tests in Vorarlberg und Salzburg, alle Ergebnisse zeitgerecht übermittelt

In Salzburg bleibt die Skepsis aber groß. Gestern sind zwar Testungen wie geplant durchgeführt worden. Das Ergebnis: 122 positive Fälle, 106 unter den Schülern und 16 beim Personal. Derzeit befinden sich 201 von 3.900 Klassen in Salzburg in Distance Learning. Auf Antenne Salzburg Anfrage danach, wie es diesmal gelaufen ist, kommt aus dem Büro von Bildungslandesrätin Daniela Gutschi aber Skepsis. Es sollen nach wie vor Auswertungsprobleme vorliegen. Die Positivrate ist viel zu niedrig mit Blick auf das Infektionsgeschehen im Land. Einige haben Falsch-Negative Ergebnisse erhalten. Jetzt wird überlegt, das Sytem neu zu gestalten. Beispielsweise 1 PCR Test pro Woche und 4 Antigentests der Marke Flex Flow, die besonders sensibel auf Omikron reagieren soll.

Die Positivitätsrate entspricht ca. 0,25 Prozent und damit in etwa jener der Schultests in den Bundesländern (außer Wien) von Ende November. Damals wurden in der Gesamtbevölkerung rund 14.000 bis 15.000 Neuinfektionen pro Tag registriert - Anfang der laufenden Woche waren es rund 16.000 bis 17.000, also etwas mehr. Auch in Niederösterreich, Oberösterreich und im Burgenland gab es bei den Tests am Montag eine Positivitätsrate von rund 0,2 Prozent (560 von 290.000), wobei allerdings weitere rund 30.000 Tests nicht ausgewertet werden konnten.

Auf traditionell höhere Werte bei der Positivitätsrate kommt regelmäßig Wien bei den Schultests. Das sorgte schon im Herbst für Diskussionen und führte zu Anpassungen beim CT-Wert bei den Tests in den Bundesländern - trotzdem war auch danach noch die Positivitätsrate in der Bundeshauptstadt höher.

Laut "Standard" (online) waren von den Schultests in Wien in der Vorwoche 1,25 Prozent (bis neun Jahre) bzw. 2,16 Prozent (zehn bis 19 Jahre) positiv. Und auch beim ersten Durchgang in dieser Woche wurde bei 818 Kinder eine Infektion registriert - das sind mehr als in den von der Schülerzahl fast gleich großen Ländern Niederösterreich und Oberösterreich sowie im Burgenland zusammen. "Nachdem Schulkinder am Land genetisch nicht anders zusammengesetzt sind als Schulkinder in der Stadt, lässt sich diese Diskrepanz zwischen allgemeiner Positivitätsrate und jener in den Schulen in den anderen acht Bundesländern nur über die unterschiedlichen Testsysteme erklären", so ein Sprecher von Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ).

Dem ist tatsächlich so - auch das wurde bereits im Herbst kritisiert. Die Zahlen der acht Bundesländer außer Wien erfassen nämlich ausschließlich den an den Schulen durchgeführten wöchentlichen PCR-Screening-Test. Wer zum Beispiel bei einem Schul-Antigentest positiv getestet wird und daher im Anschluss einen PCR-Test machen muss, der ebenfalls positiv ausfällt, wird nicht in der Schulstatistik mitgezählt. Gleiches gilt, wenn ein privater PCR-Test außerhalb der Schule positiv ausfällt.

In Wien ist das oft anders: Die Schultests werden nämlich über das "Alles Gurgelt"-System durchgeführt. Wer über sein Schulkonto einsteigt und einen positiven Test abgibt, fällt auch in die Schulstatistik - unabhängig davon, ob dies beim regulären Screening im Schulbereich passiert oder bei einem privaten Test.

Quelle: APA/Antenne Salzburg

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