Saalbach jetzt schon bereit

WM 2025

Saalbach jetzt schon bereit

Nach der Niederlage für 2023 unternimmt Saalbach bekanntlich einen neuen Versuch und bewirbt sich um die Alpinski-Weltmeisterschaften 2025. Man gehe weiterhin mit dem Konzept "Ein Berg, alle Bewerbe" ins Rennen, hieß es am Rande des Weltcup-Auftaktes in Sölden. "Wir sind so bereit, dass wir schon im kommenden Februar eine WM durchführen könnten", sagte dabei Bartl Gensbichler.

Der Präsident des Salzburger Landesskiverbandes ist eines der Gesichter der WM-Bewerbung, von deren Ausgang bekanntlich auch die Situation des Langzeit-ÖSV-Präsidenten Peter Schröcksnadel beeinflusst wird. Während das Bewerbungskonzept und Motto praktisch gleich bleibt, freut man sich beim Pinzgauer WM-Bewerber schon auf eine bahnbrechende Neuerung. Im kommenden Dezember wird die neue 10er-Kabinenbahn auf den Zwölferkogel eröffnet.

Dabei beeindruckt nicht nur eine Beförderungskapazität von 3.500 Personen pro Stunde, sondern auch, dass in der Talstation Räumlichkeiten mit eigenen und kostenlos benützbaren Hospitality-Möglichkeiten sowie Aufenthalts- und Duschgelegenheiten für die Sportler der dort trainierenden Teams eingerichtet wurden. Auf der permanenten Trainingsstrecke am "Zwölfer" dürften alle Teams aus allen Nationen gratis trainieren, versicherte Gensbichler. Auch im Startbereich wurden entsprechende Gebäude errichtet. Für Gensbichler ist dieses Angebot einzigartig. "Ich glaube, zur Zeit bieten wir damit die einzige echte Speed-Trainingsstrecke in den Alpen."

Mitbewerber von Saalbach-Hinterglemm sind bekanntlich Crans Montana/Valais und Garmisch-Partenkirchen. Die Vergabe erfolgt beim 52. FIS-Kongress im Mai 2020 in Pattaya (Thailand). Dort finden auch Neuwahlen des Internationalen Skiverbandes statt.

Eine Botschafterin Saalbachs ist Ex-Rennläuferin Alexandra Meissnitzer. Die Salzburgerin ist überzeugt, dass das Saalbacher "Concept one" fabelhaft und erfolgreich ist. "Ein Berg, ein Weg hinauf, ein Ziel, das hat große Vorteile für alle, nicht nur die Athleten", sagte Meissnitzer bei einer WM-Präsentation für den Verband der Internationalen Ski-Journalisten (AIJS).

Gensbichler verwies auch darauf, dass Saalbach zwar keine permanenten Weltcup-Rennen aber immer wieder bewiesen habe, dass man "kurzfristig auch etwas Großes" organisieren könne. "Zudem haben wir 1991 bewiesen, dass wir selbst das Wetter im Griff haben", erinnerte der SLSV-Chef an die legendäre "Sonnen-WM" vor über 30 Jahren. "Jetzt haben wir diesen Weg gewählt, 'One' ist das Schlagwort", so Gensbichler. "Kurze Wege, alles auf einem Berg. Ich bin überzeugt, am Konzept wird es nicht scheitern."

 

Quelle: APA

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