Rückgang der Eismassen birgt Gefahren

Gletscherschmelze nicht aufzuhalten

Rückgang der Eismassen birgt Gefahren

Nicht nur Gebirgszüge außerhalb Österreichs sind betroffen, auch Salzburgs Gletscher verlieren Stück für Stück an Eis- und Schneemasse. Die Messungen des Österreichischen Alpenvereins aus dem Jahr 2010 ergaben, dass in einigen Gebieten der Goldbergruppe der Schneebestand in den letzten 15 Jahren um fast elf Meter zurückgegangen ist.

Welche Gefahren von Gletscherschmelze ausgehen können, zeigte sich 2001 in Obersulzbach, als drei Bergführer im Gebiet des früheren Gletschers von einer Steinlawine begraben wurden.

Bergführer Toni Rosifka erlebt Veränderungen hautnah

Einer, der bestens über die Entwicklungen an den Gletschern Bescheid weiß, ist Bergbewohner Toni Rosifka. Über 30 Jahre lang begleitete er Gäste vom Krippenstein auf den Dachstein und konnte dabei bestens beobachten, wie sich die Gebirgslandschaft veränderte.

„Ich bin froh, noch eine Phase miterlebt zu haben, wo ich vom Krippenstein aus in zwanzig Minuten am Gletscher war. Dort ist jetzt nichts mehr, außer Felsen“. Vor allem bei mildem Föhnwetter schmelze der Schnee in bedenklich hoher Geschwindigkeit, Rosifka spricht von bis 20 cm pro Tag.

Um die Gletscherschmelze zu verlangsamen, schlägt der ehemalige Bergführer vor, den Gebirgsniederschlag verstärkt durch Staudämme und Kraftwerke zu speichern – Das Knowhow dazu besitze man in Österreich.  

Diashow Rückgang der Eismassen birgt Gefahren

Gletscher

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Quellen:

http://www.planet-wissen.de

http://www.salzburg.com

http://diepresse.com

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