Rosenborg zu Gast in Salzburg

Europa League

Rosenborg zu Gast in Salzburg

Rote Bullen erstmals gegen Norweger

Für den FC Red Bull Salzburg ist es das erste Kräftemessen auf Bewerbsebene mit einem Klub aus Norwegen. Dafür spielte Fredrik Gulbrandsen in seiner Heimat schon (erfolgreich) gegen den Gegner. Der 26-jährige Norweger traf 2011 (für Lilleström) und 2014 (für Molde) gegen Rosenborg.
Zum kommenden Duell meint Gulbrandsen: „Rosenborg hat in Norwegen einen ähnlichen Status wie wir in Österreich: Man erwartet von ihnen, dass sie jedes Spiel gewinnen. Und weil das zuletzt nicht so ganz einwandfrei funktioniert hat, heißt es sofort, dass sie Probleme haben. Aber es wird für uns zweifellos ein schwieriges Match, denn sie haben eine technisch starke und eingespielte Mannschaft. Den möglichen Sieg müssen wir uns hart erarbeiten.“

Trainer Marco Rose ergänzt: „Wir sind zwar sehr gut in die Gruppe gestartet, haben letztlich aber noch nichts erreicht. Rosenborg kämpft am Donnerstag wohl um die letzte Chance und wird alles in dieses Spiel investieren. Wenn wir da nicht dagegenhalten, kann es sich sehr schnell in eine für uns negative Richtung entwickeln. Auf diesem Level sind die Spiele fast immer sehr eng, da müssen wir weiterhin konsequent dranbleiben.“

Heimserie der Roten Bullen

Im Europapokal ist Salzburg in 14 Heimspielen ungeschlagen und gewann davon 10 Partien. Die Heimbilanz insgesamt in der Gruppenphase der UEFA Europa League lautet: 14 Siege, 3 Unentschieden, 5 Niederlagen; die letzte Niederlage gab es gegen Nizza (0:1) am dritten Spieltag der Saison 2016/17.

Munas Dabbur ist zusammen mit Kai Havertz von Leverkusen und Dinamo Zagrebs Izet Hajrovic der bisher erfolgreichste Torschütze der UEFA Europa League 2018/19 (alle 3 Treffer).

Das erste Tor von Dabbur gegen Celtic am zweiten Spieltag war der 100. Treffer des FC Red Bull Salzburg in der UEFA Europa League überhaupt (Gruppenphase bis Endspiel). Bisher wurde diese Marke lediglich von Villarreal und Athletic Bilbao geknackt.

Die Salzburger sind zum achten Mal in der UEFA Europa League dabei. Ein Rekord, den sich die Roten Bullen mit Ajax Amsterdam und Sporting Lissabon teilen. Das Spiel gegen Celtic war ihre 44. Partie in der Gruppenphase – Rekord.


Gegen norwegischen Meister und Tabellenführer

Rosenborg ist nicht nur norwegischer Meister, sondern aktuell auch Tabellenführer der Eliteserien. Das Team von Trainer Rini Coolen hält nach 26 Runden bei 54 Punkten und liegt damit zwei Zähler vor dem Tabellenzweiten Brann.

Die Norweger gewannen zuletzt ihren 25. Meisterschaftstitel, scheiterten aber auf dem Weg in die Champions League am jetztigen Gruppengegner Celtic Glasgow (!). In der UEL-Qualifikation gewannen sie alle vier Qualifikationsspiele gegen Cork City und Shkendija und sicherten sich damit zum zweiten Mal in Folge den Einzug in die Gruppenphase.

In der UEL-Gruppe B sind die Norweger nach zwei Spielen (0:1 gg. Celtic, 1:3 gegen Leipzig) noch ohne Punkt.

Großes Zuschauerinteresse

Das Zuschauerinteresse für die kommenden Europa League-Matches ist außergewöhnlich. Im Vorverkauf für das anstehende Rosenborg-Match wurden insgesamt 20.000 Tickets abgesetzt.
Für das letzte Gruppenheimspiel gegen RB Leipzig (29. November 2018) sind schon jetzt mehr als 24.000 Tickets verkauft. Und für das Match bei Celtic in Glasgow, das erst am 13. Dezember stattfindet, sind 500 Karten vergeben.

Personelles

Patrick Farkas und Jasper van der Werff (beide Knie) fallen verletzungsbedingt aus. Darko Todorovic hat im Training eine Bänderverletzung im rechten Knöchel erlitten und muss mehrere Wochen pausieren.
Kilian Ludewig ist aufgrund einer leichten Gehirnerschütterung nicht dabei.

Anpfiff in der Bullen Arena ist heue um 18:55 Uhr.

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