Riesenjubel nach Walkner-Gala

Motocross-Held bei der "Rallye Dakar"

Riesenjubel nach Walkner-Gala

Die 10. Etappe der „Rallye Dakar“ wurde vor allem über die Navigation entschieden. Der rot-weiß-rote KTM-Pilot Matthias Walkner hat am schnellsten den richtigen Weg gefunden.

Er absolvierte die 372-Kilometer-Sonderprüfung zwischen Salta und Belén in Argentinien in 4 Stunden 52 Minuten. Cross-Country-Weltmeister Pablo Quintanilla wurde mit elf Minuten Rückstand Tages-Zweiter, der Spanier Gerard Farres Guell landete auf Rang drei.

Matthias Walkner nach seinem Etappensieg: "Geil, endlich ist es aufgegangen! Ich habe in den letzten Tagen eigentlich immer ein bisschen Zeit verloren. Teilweise, weil ich wahrscheinlich etwas zu viel Wert auf die Navigation gelegt habe.“

Doch ausgerechnet die Navigation war ausschlaggebend für den Sieg der 10. Etappe.

Den entscheidenden Vorsprung hat sich Matthias Walkner im letzten Drittel herausgearbeitet. In einem Streckenabschnitt, in dem die meisten anderen Favoriten wegen fehlerhafter Navigation zwischen 30 und 50 Minuten verloren haben.

Zwischenzeitlich war der Kuchler sechs Minuten zurück: „Einen Waypoint musste ich ziemlich lang suchen. Da hatte ich dann echt schon Panik. Es war eine extreme Challenge bis zum Schluss. Aber echt cool, dass es so aufgegangen ist und dass der Tag jetzt um ist."

 

Komfortable Situation

Vier Tage vor dem Ende der "Dakar" führt Matthias Walkner die Motorradwertung nun mit deutlichem Vorsprung an. Der Österreicher hat 39 Minuten Vorsprung auf Joan Barreda Bort und 41 Minuten auf Kevin Benavides.

Walkner gilt nun als der große Favorit auf den "Dakar"-Sieg.

Matthias Walkner geht mit einem dicken Zeitpolster in die letzten vier "Dakar"-Tage. Die 11. Etappe am Mittwoch fällt mit insgesamt 484 Kilometern relativ kurz aus.

Diesen Artikel teilen:
Jetzt spielt YOUNOTUS YOUR FAVOURITE SONG
Nächster Song BRUNO MARS / THE LAZY SONG

Fotoalbum 1 / 28