Regierung stoppt Bundesliga-Comeback

Neue Regeln

Regierung stoppt Bundesliga-Comeback

Neue Sorgenfalten bei den Bundesliga-Verantwortlichen! Die Pläne für den Neustart der Meisterschaft drohen zu scheitern. Vieles ist von einer großen Frage abhängig: Was passiert, wenn ein Spieler positiv auf das Coronavirus getestet wird? Das Gesundheitsministerium fordert eine Quarantäne für alle "Kontaktpersonen". Heißt: Die gesamte eigene Mannschaft und die des gegnerischen Teams werden bei positiven Tests rund um Spiele isoliert. Dann droht der erneute Abbruch -mitsamt den erheblichen Mehrkosten, die durch Coronatests und Spiele ohne Publikum entstehen. Chaos pur!
 

Peschek: »Schwieriger, die Saison zu Ende zu spielen«

"Das ist ein großer Dämpfer für uns. Es wird somit deutlich schwieriger, die Saison zu Ende zu spielen", sagt Rapids Wirtschaf tsboss Christoph Peschek. Die Liga hatte in ihrem den Behörden vorgelegten Konzept bei einer positiven Testung nur eine Quarantäne für den betroffenen Akteur und sofortige Testungen für direkte Kontaktpersonen vorgesehen. Das Papier, das auf ein engmaschiges Programm regelmäßiger PCR-Tests setzt, muss überarbeitet werden. Am Donnerstag ist eine Klubkonferenz geplant. Anschließend folgt die Hauptversammlung, auf der neue Satzungsänderungen beschlossen werden sollen. Bundesliga-Vorstandschef Christian Ebenbauer gibt sich kämpferisch: "Aufgeben werden wir sicher nicht. Es sind neue Parameter und wir unternehmen einen neuen Anlauf."
 

Neue Angst vor Termin-Chaos

Derzeit trainieren die Klubs in Kleingruppen. Ein Mannschaftstrai ning ist nicht vor 15. Mai erlaubt. Die Sa ison kann dadurch nicht im Juni enden. Ein Termin-Chaos droht. "Die Zeit rinnt derzeit durch die Finger", sagt Ebenbauer.
 

Bundesliga muss Corona-Konzept überarbeiten

Diese fünf Beschlüsse fasste die Bundesliga mit dem Gesundheitsministerium zusammen:

1.) Team-Training nicht vor 15. Mai erlaubt: Die Bundesliga-Klubs trainieren in Kleingruppen. Das Mannschaftstraining darf nicht vor 15. Mai starten.
 
2.) 2. Liga muss noch warten: Bis auf Cup-Finalist Lustenau dürfen die Klubs der 2. Liga auch in Kleingruppen nicht trainieren. Der Start könnte am 15. Mai unter strengen Maßnahmen möglich sein.
 
3.) Neue Strategie bei den Corona-Tests: Ein Test-Pooling kann berücksichtigt werden. Heißt: Ein gemeinsames Auswerten von maximal 5 Testpersonen ist möglich. Dies senkt die Kosten.
 
4.) Positive Personen müssen in Isolation: Wird ein Spieler positiv auf das Coronavirus getestet, muss er und auch seine Kontaktpersonen in Quarantäne. Voraussichtlich zwei Wochen.
 
5.) Bundesliga muss das Konzept überarbeiten: Auf Basis der ersten vier Punkte muss die Bundesliga das Konzept überarbeiten und der Politik übermitteln.
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