Red Bulls mit 4:1-Sieg in Klagenfurt

EBEL-Playoff

Red Bulls mit 4:1-Sieg in Klagenfurt

Nach einer frühen Führung ließen sich die Salzburger nicht von ihrer Linie abbringen, der Gegentreffer des KAC fiel erst wenige Sekunden vor dem Ende. 

Die Red Bulls hätten nicht besser in die Partie starten können. Nach druckvoller Anfangsphase trafen sie in der vierten Minute mit einem Doppelschlag zur 2:0-Führung. Zunächst konnte Klagenfurts Goalie Tomas Duba einen Schuss von Thomas Raffl nicht festhalten, Matthias Trattnig nutzte den Abpraller. Und 23 Sekunden später zog Brett Olson im Slot ab und versenkte die Scheibe oben rechts im Netz. Wenig später erlebten die Salzburger eine Schrecksekunde, als Matthias Trattnig und Daniel Welser zusammenprallten. Daniel Welser blieb liegen, wurde am Eis behandelt, konnte es aber allein verlassen. Er wurde anschließend mit Verdacht auf Gehirnerschütterung zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Der KAC wurde dann besser und bei einem ersten Powerplay auch gefährlich, Salzburgs Torhüter Bernhard Starkbaum war aufmerksam. Die Red Bulls waren in weiterer Folge trotzdem die aktivere Mannschaft mit den besseren Möglichkeiten und nahmen die 2-Tore-Führung mit in die erste Pause. 

Die Klagenfurter spielten im zweiten Abschnitt anfangs wie ausgewechselt und drückten nun ihrerseits. Bei zwei frühen Unterzahlspielen nacheinander brannte die Luft vor dem Salzburger Gehäuse, Bernhard Starkbaum musste alle Register ziehen. Erst danach, ab der 28. Minute, öffneten die Red Bulls das Spiel wieder und zeigten schöne Kombinationen. In der 30. Minute kam Klagenfurts Matthew Neal zu einem kurzen Solo, wurde aber noch gestört, zwei Minuten später verpasste Thomas Hundertpfund am kurzen Pfosten den möglichen Anschlusstreffer. Auch die Red Bulls bauten immer wieder gefährliche Angriffe auf und kamen zu Abschlüssen, das Momentum wechselte hin und her. In der 39. Minute wurde Raphael Herburger in Kurzdistanz im Slot bedient, wurde aber gerade noch von einem Verteidiger gestört. Das anschließende Powerplay der Red Bulls war gut, führte aber zu keinem weiteren Tor und so blieb es bei der Salzburger 2:0-Führung nach 40 Minuten.   

In der 42. Minute war der KAC seinem ersten Tor nahe. Manuel Ganahls Schuss sprang von den Schonern des Goalies vors Tor, wo die Scheibe von einem Salzburger gerade noch weggeschlagen werden konnte. Kurz danach zog Thomas Koch bei freier Schussbahn aus Halbdistanz ab. Erst nach vier Minuten befreiten sich die Red Bulls kurz aus der Drucksituation, mussten sich aber der weiter anstürmenden Hausherren erwehren. Die Partie wurde immer ‚heißer‘, die Zweikämpfe bedingungsloser, der KAC spielte jetzt kompromisslos nach vorn. Aber die Red Bulls konnten sich auch immer wieder lösen und in der 50. Minute schlossen sie einen 2 auf 1 Konter mit dem dritten Treffer ab. Ryan Duncan passte den Puck in den Slot und dort hatte Thomas Raffl das halbe Tor offen. Nur zwei Minuten später reagierte Alexander Rauchenwald nach einem kurzen Getümmel vor dem Tor am schnellsten und stellte aufs 4:0. Das war die Entscheidung, auch wenn der KAC nicht aufhörte zu spielen und zehn Sekunden vor der Schlusssirene auch noch ein Powerplay-Tor erzielte. 

Das änderte aber nichts mehr am wichtigen ersten 4:1-Auswärtssieg der Red Bulls gegen den KAC, der auch von knapp 100 mitgereisten Salzburger Fans gefeiert wurde. Das dritte Spiel der Halbfinalserie steigt am kommenden Sonntag, 19. März, wieder in Salzburg um 16:55 Uhr.

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