Red Bulls gewinnen Overtime-Krimi

4:3 Sieg gegen Wien

Red Bulls gewinnen Overtime-Krimi

Zweite Minute Querpass von Michael Schiechl auf Mark Flood und der netzte zur frühen 1:0-Führung der Red Bulls ein. Die Partie begann also nach Maß für die Hausherren, und die hatten – ohne den Verletzten Zdenek Kutlak und den gesperrten Dominique Heinrich – zunächst auch in weiterer Folge deutlich mehr vom Spiel und beschäftigten die Wiener Hintermannschaft und deren Torhüter David Kickert. Nach und nach kamen aber auch die Gäste besser ins Spiel und erarbeiteten sich Chancen. In der 12. Minute Jerry Pollastrone, in der 14. Riley Holzapfel, beide scheiterten aus kurzer Distanz an Salzburgs Schlussmann Bernhard Starkbaum. Auch in der 17. Minute konnte Kelsey Tessier direkt vor dem Salzburger Goalie nicht vollenden. Bei den Red Bulls wurde u.a. Daniel Welser bei seinem Comeback in der 16. Minute von Andreas Kristler vors Tor geschickt, konnte die Scheibe aber nur schwer kontrollieren. Nach 20 Minuten führten die Hausherren verdient mit 1:0, die Wiener sind aber im Verlauf des ersten Durchgangs immer stärker geworden.

Das merkte man auch im zweiten Drittel, das anfangs von den Wienern dominiert wurde. Aber nach ein paar Minuten waren auch die Red Bulls wieder voll da und dann entwickelte sich eine von Hektik und Zweikämpfen geprägte Partie. Es gab wenig Kombinationen, dafür viele Distanzschüsse und immer wieder gefährliches Gestochere vor beiden Toren. In der 32. Minute hatte Mario Fischer die beste Chance der Caps auf den Ausgleich auf dem Schläger, musste nur noch ins halbleere Tor einschieben, doch Bernhard Starkbaum hatte noch seinen Schläger dazwischen. Kurz vor der zweiten Pause aber nutzten die Salzburger ein Überzahlspiel und trafen zur 2:0-Führung. Thomas Raffl passte vom rechten Pfosten nach links und dort war Bill Thomas zur Stelle.
 

Über Overtime zum Sieg

Im Schlussdrittel kam es für die Red Bulls hart auf hart. Die Gäste trafen in der 42. Minute im Powerplay, legten zehn Minuten später wieder im Powerplay nach und drehten das Match zwei Minuten später vollends zu ihren Gunsten. Plötzlich lagen die Salzburger 2:3 zurück. Doch sie gaben nicht auf und in der 59. Minute fälschte Thomas Raffl einen Ryan Duncan-Schuss zum 3:3-Ausgleich ab. Damit ging es in die Verlängerung, die spannender nicht hätte verlaufen können. Konnten die Red Bulls anfangs ihr Powerplay nicht nutzen, hatten in der 64. Minute auch die Wiener ein Überzahlspiel. Doch mit einem wahren Kraftakt zog Thomas Raffl über das gesamte Eis, holte sich nach einem Schuss den Rebound, passte auf Michael Schiechl und der machte aus dem Slot alles klar. Die Red Bulls gewannen damit nach einer unglaublich spannenden Schlussphase mit 4:3 nach Overtime und behalten zwei Punkte.

Schon morgen, am kommenden Samstag, steigt in Wien das Pick Round- Rückspiel der Red Bulls gegen die UPC Vienna Capitals.

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