Red Bulls ausgeschieden

Eishockey

Red Bulls ausgeschieden

Ein einziges Tor besiegelte die entscheidende Niederlage in Klagenfurt.

Der EC Red Bull Salzburg verlor das fünfte Playoff Halbfinalspiel der bet-at-home ICE Hockey League gegen den EC-KAC mit 0:1 und ist damit aus dem Halbfinale ausgeschieden. Die Red Bulls bäumten sich in Klagenfurt noch einmal richtig auf und lieferten dem KAC ein ebenbürtiges Spiel, mussten sich letztlich aber mit dem Minimalergebnis von 0:1 geschlagen geben. Der KAC gewinnt damit die Halbfinalserie mit 4:1 und steht im Finale, für die Red Bulls ist die Saison zu Ende.

Die Red Bulls gingen sehr aggressiv in die Begegnung, hatten aber schon in der 2. Minute Glück, dass Klagenfurts Rok Ticar nach einem Verteidigungsfehler frei vor Salzburgs Torhüter Jesper Eliasson übers Tor zog. In der 6. Minute prüfte Florian Baltram Klagenfurts Goalie Sebastian Dahm nach schnellem 3-auf-2-Konter. In weiterer Folge wurde das Drittel von vielen verbissenen Zweikämpfen, Emotionen und Nervosität, aber noch wenig von zwingenden Chancen geprägt. In der 8. Minute entschärfte Jesper Eliasson in Unterzahl einen guten Schuss mit starker Reaktion, auf der anderen Seite versuchten es Jack Skille nach Torumrundung aus kurzer Distanz (13.) und Florian Baltram mit einem harten One-timer aus dem linken Bullykreis (16.). Nach 20 Minuten blieb es beim 0:0, wobei beide Teams ihre Entschlossenheit mit viel Härte demonstrierten.

 

Zu Beginn des zweiten Abschnitts machten die Red Bulls viel Druck. Derek Joslin wurde direkt vorm Tor angepasst (23.), war aber unter Bedrängnis, und Thomas Raffl schoss ansatzlos aus kurzer Distanz (25.). Kurz darauf aber ging der KAC in Führung (26.), Jesper Eliasson musste den Schutz aus Halbdistanz von Clemens Unterweger unglücklich passieren lassen. Das schien die Red Bulls irgendwie zu hemmen, sie kamen danach kaum aus dem eigenen Drittel heraus und hatten Mühe, den KAC vom Tor fernzuhalten. In der 34. Minute waren die Red Bulls plötzlich wieder da und Rick Schofield netzte nach einem Konter und starker Vorarbeit von Paul Huber den Rebound ein; das Tor wurde aber nach Videobeweis nicht gegeben. Damit waren die Salzburger in der Offensive wieder im Vormarsch und kreierten noch zwei, drei höchst gefährliche Torsituationen, konnten vor der zweiten Pause aber nicht mehr ausgleichen.

 

Auch im Schlussdrittel hatten die Red Bulls wieder starke Anfangsminuten und viel Scheibenbesitz, konnten aber auch aus einem Powerplay (42.) keinen Nutzen ziehen. Kurz darauf hielt Jesper Eliasson sein Team in Unterzahl bei drei, vier Top-Chancen der Klagenfurter mit unglaublichen Saves im Spiel. In der 49. Minute wurde John Hughes mit der Scheibe vors Tor geschickt, war aber zu nahe an Sebastian Dahm dran. Salzburg drückte weiter, schoss jetzt permanent aus allen Lagen aufs Tor. In den letzten Minuten wurde Klagenfurts Team förmlich eingeschnürt, einige Male ging die Scheibe mit Pech nur Zentimeter am Tor vorbei. Aber auch mit sechs Feldspielern sollte die Scheibe nicht mehr ins Tor gehen und so mussten sich die Red Bulls am Ende mit 0:1 geschlagen geben.

 

Die Red Bulls unterlagen damit in der Best-of-Seven-Serie gegen den EC-KAC mit 1:4 Siegen und sind im Halbfinale aus dem Playoff ausgeschieden.