Red Bulls am Ende mit einem 4:3 Sieg gegen VSV

Knapper Heimsieg

Red Bulls am Ende mit einem 4:3 Sieg gegen VSV

Beim vorletzten Heimspiel der Pick Round der Erste Bank Eishockey Liga begann der EC Red Bull Salzburg vor eigenem Publikum gegen den EC VSV wie aus der Pistole geschossen, konnte aber aus den drei unglaublich starken Anfangsminuten kein Kapital schlagen.

Danach wurde die Partie ausgeglichener, wobei Top-Torchancen noch Mangelware waren. Die Salzburger, wie am letzten Sonntag wieder ohne die Rekonvaleszenten Andreas Kristler und Zdeněk Kutlák, taten insgesamt mehr fürs Spiel, doch auch der verließ sich nicht aufs Kontern und spielte offensiv nach vorn.

Bei einem ersten Powerplay der Hausherren in der achten Minute standen die Villacher defensiv gut, und auch die Red Bulls ließen danach bei zwei aufeinander folgenden Unterzahlspielen nichts anbrennen, wobei Goalie Luka Gračnar jetzt gefordert war. In der 19. Minute aber schlug die Scheibe doch noch vor der ersten Pause im Villacher Tor ein, Goalie Thomas Höneckl und seine Vorderleute wurden da bei dem Treffer von Brett Sterling und seinen Assistenten Thomas Raffl und John Hughes schön ausgespielt.

Im zweiten Abschnitt dominierten die Red Bulls die Partie über weite Strecken, während die Villacher aber trotzdem über Konter immer wieder gefährlich vors Salzburger Tor kamen. Aber zunächst erhöhten die Salzburger die Führung in der 24. Minute, als Florian Mühlstein einen Abpraller verwertete. In der 30. Minute zeigte Konstantin Komarek im Powerplay viel Feingefühl und schlenzte die Scheibe aus der Distanz ins rechte Kreuzeck, Goalie Thomas Höneckl war die Sicht verstellt. Danach zeigten die Hausherren einige schöne Kombinationen, ohne vor der Pause noch einmal zu treffen.

Das taten aber die Gäste, die weiterhin unermüdlich nach vorn spielten und die Salzburger Abwehr beschäftigten. In der 33. Minute zog John Lammers allein vorm Tor noch drüber, dafür netzte er kurz vor der Pausensirene aus der Distanz ein, auch hier hat Goalie Luka Gračnar die Scheibe zu spät gesehen.

Das Schlussdrittel begann zunächst noch nach Maß. Ryan Duncan besorgte in der 42. Minute die 4:1-Führung, schob dabei die Scheibe dem Goalie gekonnt durch die Schoner.

Aber die Villacher setzten nach und erzeugten immer mehr Druck. Das wurde schließlich auch mit zwei Toren belohnt, wenn gleich die Red Bulls dazwischen auch immer wieder schöne Chancen kreierten. In der 49. und 55. Minute netzten die Gäste jeweils im Powerplay ein, beide Male in Co-Produktion von John Lammers und Brock McBride. Und dann wurde es noch einmal richtig spannend, denn die Villacher witterten ihre Chance auf den Ausgleich und setzten alles auf eine Karte, in den letzten zwei Minuten ohne Goalie mit sechs Feldspielern. Aber Luka Gračnar war im Tor auch bei zwei gefährlichen Gestochern auf dem Posten und so brachten die Salzburger die Partie noch über die Zeit.

Die Red Bulls gewannen somit gegen am Ende plötzlich ganz starke Villacher mit 4:3 und freuten sich über den achten Sieg in Serie. Ein Penalty- Schießen wie in den vorangegangenen drei Duellen mit dem VSV wurde es zum Glück nicht, aber dennoch war es am Ende wieder nur ein Tor Unterschied.

ERSTE BANK EISHOCKEY LIGA | PICK ROUND
EC Red Bull Salzburg – EC VSV 4:3 (1:0, 2:1, 1:2)
Tore: Sterling (19./PP), Mühlstein (24.), Komarek (30./PP), Duncan (42.) resp. Lammers (40., 49./PP), McBride (55./PP)

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