Red-Bull-Chef rechnet mit Österreichs Flüchtlingspolitik ab

Rundumschlag

Red-Bull-Chef rechnet mit Österreichs Flüchtlingspolitik ab

Diedrich Mateschitz ist ein erfolgreicher österreichischer Unternehmer und Milliardär. 1987 brachte der gebürtige Steirer Red Bull auf den Markt und wurde damit Weltmarktführer bei Energydrinks. In den letzten Jahren trat der inzwischen 72-Jährige vor allem als Sport-Investor in Erscheinung.

In einem Interview mit der Kleinen Zeitung sprach Mateschitz nun auch ganz offen über Politik und spart dabei auch nicht mit Kritik. Der Red-Bull-Boss kritisiert vor allem „das unverzeihliche Ausmaß der politischen Fehleinschätzungen und Fehlentscheidungen bei der Nichtbewältigung der Flüchtlingswelle. Würde man in einem Unternehmen Fehlentscheidungen dieser Tragweite treffen, wäre man in Kürze pleite“, so Mateschitz weiter. Natürlich hätte man die Grenzen schließen und ordentlich kontrollieren müssen.

"Blöd verkaufen"
Die Regierung hätte die Politik dann geändert, „weil es jetzt um die Machterhaltung der politischen Parteien geht, bevor ihnen die letzten zehn, fünfzehn Prozent der Bürger auch noch davonlaufen.“ „Keiner, der "Willkommen" oder "Wir schaffen das" gerufen hat, hat sein Gästezimmer frei gemacht oder in seinem Garten ein Zelt stehen, in dem fünf Auswanderer wohnen können.“

Mateschitz sieht sich dabei nicht als Wutbürger,  es beleidigt einfach seine Intelligenz, „wenn man uns nach wie vor für manipulierbar und blöd verkaufen will“.

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