Prozess wegen brutaler Ermordung

16-seitige Anklage

Prozess wegen brutaler Ermordung

Die Sicherheitsvorkehrungen beim heutigen Prozess sind enorm, es wird zusätzlich verschärfte Kontrollen geben und das Gebäude wird von der Polizei abgesichert. Aus Platzgründen wird der Prozess in zwei Räumen stattfinden. Da der Angeklagte zum Tatzeitpunkt erst 20 Jahre alt war, muss er sich vor einem Jugend-Schwurgericht verantworten. Bereits am Mittwoch könnte ein Urteil gesprochen werden.

Am Tag des Prozesses

Furchtbares spielt sich im Verhandlungssaal ab als der mutmaßliche Mörder in Raum betritt. Mit einem Blatt vor dem Gesicht begibt er sich in den Saal. Die Mutter von Mirela B. schreit unter Tränen: „Zeig dein Gesicht, ich will dass man dein Gesicht sieht!“ Viele Angehörige halten sich vor und im Gericht auf, sie tragen alle ein T-Shirt mit einem Bild des Opfers.  Tränen fließen nicht nur bei der Mutter der 19-jährigen, auch die Angehörigen können sich nicht zurückhalten.

Der Angeklagte spricht mit ruhiger Stimmer über seine Tat. Er erzählt von den Stimmen, die ihm befohlen haben ein würdiges Opfer zu finden, teilweise haben sie auch mit ihm geschrienen. Die Richterin fragte den Angeklagten, warum er Mirela für ein würdiges Opfer gehalten hatte. Darauf erzählt er, dass sie Dinge gesehen habe, die sonst nur er gesehen habe. Wie zum Beispiel die Begegnung mit einer weißen Frau, die aber kein Mensch gewesen sein konnte. Er schilderte die Tat genau. Von oben herab hat er auf das Herz der 19-jährigen eingestochen und das immer und immer wieder, so habe er es im Internet gesehen. Offenbar war es ein Ritualmord, denn am Rücken des Opfers ist ein germanisches Kreissymbol entstanden. Laut des Angeklagten sei das nicht gewollt gewesen aber es sollte wohl so sein. 

Lust am Töten

Zu der schrecklichen Tat ist es im Vorjahr in Nacht auf den 9.Oktober gekommen. Der 21-jährige Angeklagte soll seine Ex-Freundin in die Wohnung seiner Mutter in Saalfelden gelockt haben. 50mal soll er mit fünf verschiedenen Messern auf die 19-Jährige eingestochen und sie regelrecht verstümmelt haben. Letztlich wurde er von seiner Mutter überrascht, die sofort die Polizei rief. Der Beschuldigte hatte die Tat unmittelbar nach seiner Festnahme gestanden. Wie die Kronenzeitung berichtete, soll er zunächst seine Tat aus Lust am Töten und dem Wunsch Menschenfleisch zu essen begangen haben. Später sprach er von Eifersucht und von Satan, dessen Diener er sei. Wochen vor der Tat soll Alexander I. schon im Internet zu den Begriffen „Ritualmord“ recherchiert haben. Auch in Kannibalenforen soll er gechattet haben. Selbst seine eigene Mutter soll Angst vor ihm gehabt haben. Derzeit sitzt Alexander I. im U-Haft.

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