Prozess im Tötungsfall Zell am See

Weiterer Zeuge wird befragt

Prozess im Tötungsfall Zell am See

 

Im fortgesetzten Prozess wegen der Tötung einer 20-jährigen Verkäuferin im Oktober 2018 in Zell am See wird das Beweisverfahren auf Antrag des Verteidigers des 19-jährigen Zweitangeklagten heute, Donnerstag, am Nachmittag um 14.00 Uhr wieder aufgenommen. Das teilte der Sprecher des Landesgerichtes Salzburg, Peter Egger, der APA mit. Es soll noch ein weiterer Zeuge befragt werden.
Das Beweisverfahren war gestern, Mittwoch, am späten Nachmittag bereits geschlossen worden. Für heute wäre ein Urteil geplant gewesen. Der Antrag von Verteidiger Robert Morianz ist heute während der Rechtsbelehrung der Geschworenen eingelangt. Das Gericht wird diesen Zeugen noch hören. Ob heute ein Urteil ergeht, ist unklar.
Der Zweitangeklagte hatte in dem Verfahren seine Unschuld beteuert. Er bestritt den Vorwurf, dass er den 18-jährigen Erstangeklagten zum Mord an der Frau bestimmt habe. Der Zeuge, der heute noch gehört wird, soll offenbar eine Aussage zur Entlastung des Zweitangeklagten machen.
Der Erstangeklagte, vertreten durch Verteidiger Michael Ringl, hat gestanden, die Verkäuferin am 20. Oktober 2018 erschossen zu haben. Ein Motiv nannte er nicht. Der Zweitangeklagte habe ihn dazu angestiftet, indem er ihm mit dem Umbringen gedroht habe, schilderte der Pinzgauer.
Quelle: APA
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