Projekt Riedenburg NEU

Die Entscheidung ist gefallen:

Projekt Riedenburg NEU

Ambitioniertes Bauprojekt

Die Entscheidung über die Verbauung am Areal der Riedenburgkaserne ist gefallen: Das Salzburger Architektenbüro ARGE Schwarzenbacher hat sich gegen 97 Bewerber durchgesetzt. Das Riedenburg-Areal wurde ja an die Bauträger GSWB und UBM verkauft. Auf dem 3,7 Hektar großen Gelände sollen nun rund 330 geförderte und frei finanzierte Wohnungen, eine Geschäftszeile mit Büroflächen und großzügige Grünflächen entstehen. Auf der Vormerkliste der geförderten Wohnungen stehen schon 100 Interessenten, obwohl Ende 2015 frühester Baubeginn ist.

Bürger diskutieren mit

In einem aufwendigen Prozess wurden Rahmenbedingungen erarbeitet. Diese behandeln die Flächenaufteilung, das Verkehrskonzept und die Nutzungen. Diese sind im Oktober mit 300 interessierten BürgerInnen diskutiert worden. Mehrere Anregungen, etwa die Erhaltung der Biedermeier-Villa, wurden eingebracht.

Vorbereitungen laufen

Für die Änderung des Flächenwidmungsplanes wurde das Verfahren bereits eingeleitet. Sobald die Umweltuntersuchungen abgeschlossen sind, soll der Entwurf im Juni zur öffentlichen Einsichtnahme zugänglich sein.
Das Areal der Riedenburg-Kaserne ist eine der letzten großen als Bauland gewidmeten Flächen in der Stadt. Die Stadt beabsichtigt, das Grünland auf Dauer zu schützen, aber auch einen erschwinglichen Wohnraum für junge Familien, alleinerziehende Mütter oder SeniorInnen zu schaffen.

Auch Themen wie Umweltschutz, Landschaftsarchitektur, Verkehr, Städtebau, Einzelhandel und Dienstleistungen, Wohnungstypologie sowie kulturelle Infrastruktur sollen dabei berücksichtigt werden.

Konzepte und Unklarheiten

Derzeit ist noch die Frage offen, ob der Kindergarten auf Dauer nicht in einem mit weniger Lärm und Abgas belasteten Gebiet eingerichtet werden soll. Das Grünkonzept stieß auf große Zustimmung: Es sieht eine zusammenhängende, zum Rainberg hin geöffnete Grünfläche von 3500 m² und den Erhalt wichtiger Baumgruppen oder eine Fortführung der historischen Baumreihe in der Moosstraße sowie eine Fortführung der Allee in der Leopoldskroner Straße vor. Die Biedermeier-Villa von Georg Laschensky, die direkt an der Neutor-Straße steht, soll erhalten bleiben.

Bei einer Bürgerversammlung in der Stiegl-Brauwelt wird das Ergebnis des Wettbewerbs für die Bebauung des Kasernen-Geländes am Montag, 24. März 2014 um 19 Uhr vorgestellt. Anschließend stellen sich die Vertreter der Jury, die Bauherren und die Stadtplanung einer Diskussion. Bereits im Oktober 2013 gab es ein großes Interesse bei der ersten Bürgerinformation. Damals wurde heftig diskutiert.

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