16-Jähriger bekommt Intensivbetreuung

Problemschüler muss jetzt zum Psychologen

Psychologische Betreuung statt Schulverweis. Der Fall eines Salzburger Problemschülers regt weiter auf.

Jener 16-jährige Schüler der seine Ethiklehrerin im BORG Nonntal massiv bedroht sitzt weiter in der Klasse. Aus rechtlichen Gründen wirft ihn ja der Landesschulrat nicht von der Schule. Daran wird zumindest vorerst auch der Schulübergreifende Protestbrief der Lehrer nichts ändern, sagt Landesschulratspräsident Herbert Gimpl. Bedingung dafür sei aber, dass der 16-Jährige für keine weiteren Vorfälle mehr sorgt.

Schüler entschuldigt sich

Der Problemschüler bekommt laut Gimpl jetzt eine Intensivbetreuung. Die erste psychologische Beratung hat er wahr genommen und sich schriftlich bei der Lehrerin entschuldigt. Der Schüler sitzt also weiter in der Klasse. Die bedrohte Lehrerin befindet sich im Krankenstand.