Benzin

Seit Jahresanfang Preise um 14 Prozent teurer

Preise für Treibstoff steigen

Ein Preisvergleich vor dem Tanken zahlt sich aktuell mehr den je aus. Die Kosten für einen Liter Treibstoff sind nämlich seit Anfang des Jahres massiv angestiegen.

Lag der Preis mit Ende des vergangenen Jahres 2020 für einen Liter Diesel oder Eurosuper 95 bei noch etwa rund einem Euro oder oftmals sogar darunter, kam mit dem Jahreswechseln gleichzeitig auch die Trendwende. Gut dreieinhalb Monate später kostet ein Liter Diesel an Österreichs Zapfsäulen im Durchschnitt bereits 1,149 Euro, was einer Steigerung von 14 Prozent entspricht. Auch die Preise für einen Liter Eurosuper 95 stiegen um rund 16 Prozent auf 1,222 Euro an.


Der Grund für die Preissteigerung sind die Rohölpreise, die seit einigen Monaten im Steigen sind.
Ein Barrel der Rohölsorte Brent kostete die Mineralölkonzerne Anfang des Jahres 51,42 US-Dollar. Mit Stand 15.4. kostet die gleiche Menge 66,32 US-Dollar, was einer Steigerung von 23,4 Prozent entspricht. „Nach dem Einbruch, ausgelöst durch die Corona-Pandemie, hat der Rohölpreis nun wieder die Vor-Corona-Dimension erreicht. Es ist damit zu rechnen, dass sich der Preis auf diesem Niveau einpendeln wird. Autolenker sollten sich aber darauf einstellen können, dass es zumindest bis Sommer zu keinem weiteren sprunghaften Anstieg der Treibstoffkosten kommen wird“, so ARBÖ-Sprecher Sebastian Obrecht.

Preisvergleich der einzelnen Tankstellen zahlt sich also definitiv aus. „Bei einer 50 Liter-Tankfüllung macht der Preisunterschied bis zu 25 Euro aus. Daher lohnt sich vorab der Blick auf die Treibstoffpreise, insbesondere auf Autobahnen und in Autobahnnähe, wo die Treibstoffpreise immer höher sind“, empfiehlt Obrecht weiter.