Poller im Kreisverkehr

„Weltneuheit“

Poller im Kreisverkehr

Für alle Aufofahrer, die von der Petersbrunnstraße in das Kaiviertel wollen, heißt es seit einiger Zeit eine Ehrenschleife über den Rehrlplatz drehen. Eine Ausnahme will StR Padutsch nun für den Citybus machen, der die „alte“ Route im Kreisverkehr am Rudolfsplatz nehmen darf. Dort ist derzeit noch eine Sperrfläche aufgepinselt, schon bald soll diese aber mit einem versenkbaren Poller ersetzt werden. „Dieser Plan von StR Padutsch reiht sich nahtlos in seine vielen anderen Schildbürgerstreiche der vergangenen Monate und Jahre ein. Ein Poller in einem Kreisverkehr – das ist echt eine Weltneuheit. Vor allem, wenn das neben einer Stelle passiert, an der täglich 32.000 Pkw vorbeirollen, ist das Chaos schon vorprogrammiert“, warnt ÖVP-Klubobmann Christoph Fuchs. „Denn wenn der Poller einen Defekt hat oder ein Auto dagegen fährt, dann ist die ganze Nonntaler Brücke lahmgelegt. Und was das für den städtischen Verkehr heißt, das kann sich jeder ausmalen“, kritisiert Christoph Fuchs.

Warum?

Grund für die geplante Ausnahme für den Citybus: Weil es immer wieder zu brenzligen Situationen zwischen dem Bus und entgegenkommenden Radfahrern in der Schanzlgasse kommt, soll die Route des Citybusses nicht mehr durch die Schanzlgasse führen. Stattdessen ist ein Umweg über den Rudolfsplatz geplant. „Und da soll ein Poller wieder einmal der Weisheit letzter Schluss sein?“ rätselt Christoph Fuchs über die Motive von StR Padutsch.

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