Der Winterbetrieb ist gesichert

Der Winterbetrieb ist gesichert

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Plan B für Postalm

Das Tauziehen um die Postalm zwischen Strobl und Abtenau geht in die nächste Runde. Da die Grundstückseigentümer und Wirte auf der Postalm vom Schlimmsten ausgehen und damit rechnen, dass der Liftbesitzer und Trachtenhersteller Gerhard Gössl seine Lifte nicht in Betrieb nehmen wird, greifen sie jetzt mit einer Alternative an. Als „Verein Infrastruktur Postalm“ wollen sie im kommenden Winter österreichs größtes Almengebiet mit einer Langlaufloipe, einem Winterwanderweg, einer Rodelbahn und Bogenschießen attraktiv gestalten. „Wir können mit diesem Angebot überleben und die überschaubaren Kosten von 30.000 Euro tragen,“ so der Grundstückseigentümer und Postalmwirt Karl Hirschmanner im Antenne Salzburg-Interview. „Man will von innen heraus ein Konzept entwickeln und nicht von außen eine Lösung aufgepfropft bekommen,“ spielt der Strobler Bürgermeister Josef Weikinger auf das Bergdorf-Projekt von Trachtenhersteller Gerhard Gössl an. „Wir sind der Meinung, dass die 1.500 Betten zu viel für die Postalm wären und forcieren daher ein Konzept, das in die Region passt,“ so Hirschmanner weiter.
 
Winter ohne Postalm nicht denkbar
 
Ein Winter ohne einem entsprechenden Betrieb auf der Postalm wäre für die Region nur schwer vorstellbar. Robert Gratzer vom Tourismusverband in Strobl bringt es auf den Punkt: „Die Postalm als kleines und feines Skigebiet ist für die Region in den Wintermonaten von immanenter Wichtigkeit. Nicht nur für die Touristen, sondern auch für die Einheimischen.“

Die Alternative der Grundstückseigentümer hat also große Bedeutung für die Wolfgangsee-Region und ist so gut wie fix. Sie wird schlagend, wenn die Lifte im kommenden Winter still stehen.

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