Pinzgauer formt die Pisten

Olympische Winterspiele

Pinzgauer formt die Pisten

Bei den 22. Winterspielen ist zum ersten mal der „Ski- und Snowboard-Slopestyle“ olympische Disziplin. Als  „Technical Advisor“, Designer und Shaper dieses Parcours ist der Pinzgauer Albert „Alli“ Zehetner aus Stuhlfelden ausgewählt worden .

Der Olympische Auftrag

Über den Auftrag aus Sotschi, den olympischen Slopestyle-Parcours zu designen und zu erbauen, freut sich der Stuhlfeldener natürlich riesig und erzählt: „Ich hatte mich bereits für Vancouver beworben aber das hat nicht hingehauen, weil  die Amerikaner alles selber machen wollten. Für Sotschi hat es geklappt, weil ich aufgrund der Erfahrung ein bisschen der Wunschkandidat der FIS war.  ”

Erfahrung zählt

Der 37-jährige gilt als einer der besten Funpark-Shaper der Welt und kann selbst auf eine Karriere als Halbprofi im Snowboarden zurückblicken. Außerdem hat er schon von Kanada über Belgien, Korea, Tschechien, Spanien, Türkei bis Neuseeland für das perfekte Design von Halfpipes und Snowparks gesorgt.

Auch in seiner Heimat hinterlässt der Stuhlfeldner seine exzellente Shaper-
Handschrift , nämlich als Erbauer und Betreuer der „Superpipe“ am Kitzsteinhorn.

Internationale Arbeitsbedingungen in Sotschi

Ab 10. Jänner wird Alli Zehetner selbst in Russland sein, um den ersten Olympischen Slopestyle-Parcours zu bauen und meint: „Die Arbeitsbedingungen sind sehr international, da wir ein großes Team aus vielen verschiedenen Ländern sind. Das lässt uns oft vergessen, dass die Spiele in Russland stattfinden.“ Weiters meint er: „Die Sicherheitsbestimmungen bezüglich Visas, Passkontrollen, Akkreditionen usw. sind hier schon sehr streng - aber das ist auch aufgrund der Olympische Spiele so.“

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