Pfarrer wehrt sich gegen Vorwürfe

Homosexualität mit Mord gleichgestellt

Pfarrer wehrt sich gegen Vorwürfe

Dass der Text für die Firmvorbereitung öffentlich derart für Wirbel sorgt, hätte Pfarrer Rainer Hangler nicht gedacht. "Da ist es mir nicht darum gegangen, als homophob zu wirken oder mit dem Finger auf eine Menschengruppe zu zeigen. Sondern das ist ein Teil aus dem Katechismus der katholischen Kirche, dort habe ich diese entnommen und einfach notiert. Ich bin Seelsorger, ich bin Pfarrer. Ich mache keinen Unterschied bei den Menschen."

Im Antenne-Interview betont der Pfarrer, dass er nicht seine eigene Meinung in den Text geschrieben hat, sondern nur Passagen aus dem Katechismus der Katholischen Kirche notiert habe. Darüber wollte er mit den Firmlingen kritisch diskutieren, nämlich über die noch immer geltenden Ansichten der Kirche über Homosexualität. "Da habe ich nicht damit irgendwie anregen wollen, dass man auf gewisse Menschengruppe zeigt, sondern das ist reines Diskussionspapier. "Vorwürfe wonach er homophob sei, weist Rainer Hangler entschieden zurück.

Die Salzburger Homosexuellen-Intitative Hosi hatte nach Bekanntwerden der Sache zunächst sogar rechtliche Schritte prüfen wollen. Nach dem Antenne-Interview des Pfarrers beruhigt sich jetzt die Situation. Salzburgs Hosi-Obmann Josef Lindner befürwortet, dass die Kirche das Thema mit Jugendlichen diskutiert. Laut Lindner hat es erst vor einer Woche wieder ein Treffen mit Vertretern der katholischen Kirche gegeben, um eben wie er sagt einen gangbaren gemeinsamen Weg zu finden.

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