Polizei

Für mehr Sicherheit in Salzburg

Personal Aufstockung bei der Polizei

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Aufklärungsquote auf Rekordhoch / Weniger angezeigte Straftaten

60 Prozent aller angezeigten Delikte in Salzburg werden aufgeklärt, der beste Wert seit Beginn der Erfassung. „Das zusätzliche Personal, die Investition in Ausbildung und Ausrüstung – zum Beispiel in das Ausbildungszentrum nahe dem Salzburger Hauptbahnhof - und die gute Arbeit der Polizistinnen und Polizisten schlagen sich in der Kriminalstatistik positiv nieder“, stellten Landeshauptmann Wilfried Haslauer und Innenminister Gerhard Karner bei dessen Antrittsbesuch im Chiemseehof gemeinsam fest.

Auch die Zahl der Straftaten ist stark gesunken. Gab es vor zehn Jahren noch mehr als 30.000 Anzeigen in Salzburg so ist diese Zahl 2021 auf 25.000 gesunken. Heute arbeiten insgesamt 1.872 Polizistinnen und Polizisten sowie 166 in der Verwaltung für die Sicherheit der Bevölkerung. Und für das Bundesland Salzburg werden aktuell neun Kurse für 263 Polizeischüler abgehalten.

Haslauer: „Investitionen in Sicherheit wichtiger denn je.“

„Die Bevölkerung in Salzburg darf sich zu Recht sicher fühlen. Das ist angesichts der aktuellen Entwicklungen im Osten Europas wichtiger denn je. Und wir investieren weiter in die Sicherheit der Menschen, durch geschulten Nachwuchs, durch effiziente Organisation und ausreichend Personal. Ganz neu auch direkt in Salzburg mit der FH-Offiziersausbildung für Westösterreich direkt in Salzburg“, betont Landeshauptmann Wilfried Haslauer.

Karner: „Mehr Personal für Salzburg.“

Die Bundesregierung hat angekündigt, in dieser Legislaturperiode 4.300 zusätzliche Polizisten österreichweit aufzunehmen. „Davon profitiert auch Salzburg. Die Landespolizeidirektion Salzburg steht personell so gut da wie noch nie. Darüber hinaus sind seit einem halben Jahr sind die ‚schnellen Reaktionskräfte‘ in Salzburg im Dienst, die bereits mehr als 30 gefährliche Festnahmen durchgeführt haben“, fasst Innenminister Gerhard Karner zusammen.

„Schnelle Reaktionskräfte“ werden ausgebaut

Die schnellen Reaktionskräfte sind eine moderne Ergänzung zwischen Streifendienst und Spezialeinheiten. In Salzburg besteht die Einheit aus rund 50 Beamten, aufgeteilt in eine schnelle Interventionsgruppe und eine Bereitschaftseinheit. „Sie wird weiter ausgebaut“, kündigte Innenminister Karner an.

Erfassungsstellen für Vertriebene aus Ukraine

Auch die Flüchtlingsfrage wurde beim Antrittsbesuch angesprochen. „Immer mehr Menschen aus der Ukraine kommen zu uns. Jede helfende Hand ist wichtig und wird gebraucht“, so Minister Gerhard Karner. Er berichtete, dass 190.000 Vertriebene bisher die österreichische Grenze überschritten haben, rund 80 bis 85 Prozent reisen weiter. Bereits 17.000 wurden registriert, in Salzburg gibt es vier Erfassungsstellen im Ankunftszentrum am Messegelände, eine in Zell am See, eine in St. Johann und weitere werden vorbereitet. Seit heute eine ist zusätzlich eine mobile Erfassungsstelle im Einsatz.

Quelle: Land Salzburg

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