Pegel werden wieder steigen

Schmelzwasser und Gewittergefahr

Pegel werden wieder steigen

Der Katastrophenschutz des Landes, der Hydrographische Dienst, die Meteorologen und die Einsatzkräfte beobachten vor allem das südliche Salzburg mit Argusaugen. Grund: Das Schmelzwasser sorgt nach wie vor für hohe Pegelstände der Salzach, und am Samstag steigt das Gewitterrisiko erheblich.

Dabei konnte man am Donnerstag und Freitag kurz durchatmen, weil die Temperaturen in höheren Lagen zurückgegangen sind, die Schneeschmelze etwas gebremst wurde, die Pegelstände entlang der Salzach sanken. „Wir rechnen aber in Absprache mit der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik ZAMG heute, Freitag, und morgen, Samstag, wieder mit einem Temperaturanstieg und somit wieder mit mehr Schmelzwasser“, so Katastrophenschutz und Hydrographischer Dienst einhellig.

Gewittergefahr am Samstag

Am Samstag wird die Hitzewelle mit Unwettern vorläufig zu Ende gehen. „Durch lokal auftretende Gewitter Innergebirg kann sich die Abfluss-Situation an der Salzach und ihren Zubringern zwischen Wald im Pinzgau und Werfen wieder verschärfen und dann die bisherigen Maximalwerte der vergangenen Tage erreichen. Mit einem Ausufern der Salzach wird nach derzeitigem Wissensstand nicht gerechnet. Weiter flussabwärts von Werfen rechnen wir mit Pegelständen im Bereich der Meldegrenze bis knapp darüber“, so die Experten.

Hochwassergefahr lokal potentiell kritisch

Fazit: Die Hochwassersituation ist bis Samstagabend aus heutiger Sicht als nicht kritisch eingestuft. Aufgrund der möglichen Kombination mit örtlichen Gewittern wird die Gesamtsituation aber als lokal potentiell kritisch gesehen. Der Katastrophenschutz, der Hydrographische Dienst und die ZAMG halten daher engen Kontakt, die bisher getroffenen Hochwasserschutzmaßnahmen bleiben aufrecht, um im Falle des Falles schnell reagieren zu können, die Einsatzkräfte sind informiert.

Quelle: Land Salzburg

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