Paukenschlag: Thiem trennt sich von Muster

Tennis-Aufreger

Paukenschlag: Thiem trennt sich von Muster

Die erst dieses Jahr begonnene Zusammenarbeit von Thomas Muster und Dominic Thiem ist schon wieder vorüber. Der ehemalige Weltranglisten-Erste aus der Steiermark saß am Freitag nicht mehr in der Betreuerbox Thiems neben Hauptcoach Nicolas Massu. Muster war auch am Tag davor nicht beim Training des Weltranglisten-Fünften anwesend, was Spekulationen über einen Streit genährt hatte.

"Wir haben, bevor das alles begonnen hat, gesagt, wir probieren's und wenn es nicht passt, dann wird das wieder beendet. Und so war es dann auch", meinte Thiem bei seiner Pressekonferenz nach seinem Aufstieg ins Achtelfinale der Australian Open.

Fest steht: Muster hinterliess schnell Spuren und sorgte für Aufsehen - und zwar schon vor Thiems Partie gegen Fritz. Er polarisierte als Betreuer in Melbourne fast so sehr, wie in seiner aktiven Laufbahn. Beim Krimi von Thiem in der 2. Runde gegen Alex Bolt musste der Schiedsrichter den 52-Jährigen für unerlaubtes Coaching sogar verwarnen.

Muster von ATP verwarnt

Es wirkte, als würde der Steirer selbst am Platz stehen - das bewies er schon beim ATP Cup als Trainer der Österreicher, als er die Spieler nach jedem Punkt lautstarke pushte. Problem nur: Auf der Tour ist Coaching während des Spiels verboten. Deswegen setzte es die Verwarnung in Melbourne.

muster.jpg © GEPA
Muster war jedenfalls mit vollem Einsatz dabei

Erst Anfang Jänner war bekanntgegeben worden, dass der French-Open-Sieger 1995 und der aktuelle Weltranglisten-Fünfte dieses Jahr für 20 Wochen kooperieren werden. Hauptcoach blieb davon unbehelligt der Chilene Nicolas Massu. Dabei bleibt es nun ohnehin. Die genauen Hintergründe der Trennung von Muster sind noch unklar.

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