Partnerschaften werden gestärkt

Coronakrise

Partnerschaften werden gestärkt

Laut Umfrage 88 Prozent dankbar, nicht allein durch Pandemie zu müssen.

Während der Coronapandemie haben sich rund zwei von drei Partnerschaften in Österreich zum Positiven entwickelt. Zu dieser Aussage kommt eine von marketagent.com im Auftrag von Parship durchgeführte, repräsentative Umfrage unter 1.503 Österreichern im November 2020. Besonders viele Partnerschaften haben sich in Vorarlberg (80 Prozent) verbessert, in Oberösterreich waren es nur 58 Prozent.

"In unsicheren Zeiten sehnen wir uns nach Stabilität. Ein Partner, dem ich vertraue und auf den ich mich verlassen kann, ist daher eine wichtige Stütze", erläuterte die Psychologin Caroline Erb. Daneben gaben die Befragten an, dass sie sich auf ihren Partner verlassen konnten und dieser einen ähnlichen Umgang mit der Pandemie hatte (je 96 Prozent). Dankbar, dass sie nicht alleine durch die Krise müssen, waren 88 Prozent der Befragten. Bei jedem fünften Paar (20 Prozent) wurden Aufgaben neu verteilt.

Auf der Gegenseite sehnten sich 18 Prozent auf Zeiten ohne den Partner, 15 Prozent gaben an mehr mit dem Partner zu streiten. Weiters dachte jeder zehnte Befragte (elf Prozent) über eine Trennung nach. "Wenn Arbeit, Schule und Freizeit an einem Ort stattfinden sollen, bleibt dies ein Drahtseilakt für jede noch so gut laufende Beziehung", kommentierte Erb.

Insgesamt lebten rund 70 Prozent der Befragten aktuell in einer Beziehung. Die meisten Paare findet man demnach in der Steiermark (78 Prozent), die wenigsten in Vorarlberg (61 Prozent).