Parkplatzsorgen? Nein danke!

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Parkplatzsorgen? Nein danke!

Wer kennt die Situation nicht? Parkplatzsuche, natürlich unter Zeitdruck und die einzige Möglichkeit weit und breit ist eine Lücke zwischen parkenden Autos, in dem das eigene Auto nie und nimmer Platz hat. Jetzt müsste man einen Querparker haben – wie den Shuttle Fox, den der Salzburger Erfinder Gottfried Perdolt entwickelt hat.

Denn dann ist alles ganz einfach: Sie drücken auf einen Knopf, Sensoren prüfen, ob die Rücksitze frei sind und klappen das Auto ein. Der Shuttle Fox verkürzt sich um ein Drittel von 3,4m auf 2 m Länge. Ganz ohne Stress parken Sie den kleinen Großen nun quer zur Fahrbahn ein. Durch einen sehr engen Wendekreis wird Einparken übrigens generell zum Vergnügen.

Ein Auto wie Blue Jeans – praktisch und unkompliziert

Der Shuttle Fox ist ein fünfsitziger PKW (oder Kleinlieferwagen). Er besteht aus zwei, durch ein Drehgelenk am Dach verbundene Karosseriekästen. Der hintere sogenannte B-Kasten ist etwas breiter ausgeführt. Beim Einklappen schwenken die Hinterräder, der Motor und/oder die Batterie und der Boden unter den hinteren Teil der Bodenplatte des vorderen A-Kastens. Die Stellung der vorderen Sitze wird mit einem Motorantrieb automatisch angepasst. Die beiden Karosseriekästen sind selbstverständlich an allen überdeckenden Stellen abgedichtet.

Dieses Konzept für ein zusammenklappbares Kleinauto kommt aus Salzburg. Der Klappmechanismus ist zum Patent angemeldet. Der Vater der Idee: Gottfried Perdolt. Er hat in den Siebziger Jahren mit patentierten Erfindungen von Verfugungsgeräten für Pflastersteine ein erfolgreiches Unternehmen aufgebaut, das seine Kinder in Berndorf bei Salzburg weiter führen.

Seit vielen Jahren widmet er sich nun ausschließlich seinen eigenen Ideen, für die er mehrere Goldmedaillen des Erfinderverbandes, Anerkennungspreise der Bundeswirtschaftskammer, das Goldene Rad und die Kaplan Medaille erhalten hat. Eine der neuesten ist der Shuttle Fox. Perdolts Traum: „ Ich wollte ein Auto entwickeln, das einschlägt wie Blue Jeans weil es praktisch und unkompliziert ist und sich in jeder Situation bewährt. Es ist ein Kleinauto für Menschen, die in modernen Ballungsräumen leben oder zumindest dort arbeiten.“ Ein klassisches Stadt-, Pendler- und Zweit-Fahrzeug also, sparsam und durch seine Vielseitigkeit perfekt geeignet für junge ökologisch denkende Menschen, Familien, aber auch für Car-Sharing-Unternehmen. Der Shuttle Fox hat Phantasie.

Nun ist Perdolt auf der Suche nach aufgeschlossenen Unternehmen der Autoindustrie, die – z.B. unterstützt durch EU-Fördergelder - das weltweite Patentschutzrecht für Europa absichern. Daraus können dann geschützte Langzeitexporte bzw. für Investoren lukrative Lizenzeinnahmen entstehen.

Kleines Auto, ganz groß

Was man dem 5-Sitzer auf den ersten Blick nicht ansieht: Er ist als kleines Raumwunder konzipiert. Der Laderaum im Heck bietet nicht nur Platz für Einkäufe und Kinderwagen. Auch ein Fahrrad oder E-Moped lassen sich problemlos unterbringen – und auch einladen. Dazu wird die Ladeklappe im zusammengeklappten Zustand ganz einfach auf den Boden abgesenkt.

Der Shuttle Fox hat immer einen Elektroantrieb, kann aber – je nach Bedürfnis des Fahrers - unterschiedlich motorisiert werden: ob konventionell mit Benzin, Diesel, oder mit Gas-, Hybrid- oder überhaupt mit einem Elektromotor. Gottfried Perdolt hat sich zu möglichst geringen Herstellungskosten Gedanken gemacht: beim Shuttle Fox kommen nur Standardkomponenten der Automobilindustrie zum Einsatz. Der Antrieb kann übrigens – je nachdem, welcher automotiven Denkschule man angehört – auf den Vorder- oder Hinterrädern sein.

Der Shuttle Fox eröffnet Zukunftsvisionen

Auf Grund der Tatsache, dass im Shuttle Fox Standardkomponenten eingesetzt werden, könnte dieses zukunftsweisende Fahrzeug zum neuen Zugpferd der Autoindustrie werden und die Kapazitäten der Werke besser auslasten. „Der Shuttle Fox könnte z.B. dem vom Zusperren bedrohten Opel Werk in Bochum neuen Auftrieb und einen wesentlichen Impuls für das weitere wirtschaftliche Bestehen geben.“ ist Perdolt überzeugt.

Er denkt aber auch schon über weitere Einsatzmöglichkeiten des kleinen Großen nach. Seine Lieblingsidee: Autos weg von der Straße. Komfortables Reisen, indem der Shuttle Fox - platzsparend weil quer - auf den Zug verladen wird. Ideal für Geschäftsleute und ihre Termine in Großstädten und dem Umfeld. Sie verladen den Shuttle-Fox auf den Autozug, nützen die Langstrecke für anstehende Arbeiten am Laptop und haben vor Ort das eigene Auto zur Verfügung, um die anstehenden Termine zu absolvieren. Aber auch die Anreise in den Urlaub wird so zum stress- weil staufreien Vergnügen. „Das wäre doch was für die Herren Kern und Haslsteiner – vielleicht liest ja einer der beiden davon.“ schmunzelt Perdolt. Natürlich hat er das entsprechende Konzept dazu schon entwickelt.


Diashow Shuttle Fox

Shuttlefox

Shuttlefox

Shuttlefox

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