Palmbuschen schmücken Staatsbrücke

Österlicher Brauchtum

Palmbuschen schmücken Staatsbrücke

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Die österlich geschmückte Staatsbrücke ist eine lieb gewonnene Tradition in der Stadt Salzburg. Und auch heuer zieren zehn prächtige Palmbuschen den Salzach-Übergang und kündigen den Beginn der Karwoche an.

„Gerade in den emotional belastenden Zeiten ist es für die Menschen wichtig, sich an etwas festhalten und orientieren zu können. Das Festhalten am österlichen Brauchtum der Palmbuschen, die nicht nur gefallen, sondern auch Glück bringen sollen, ist ein wichtiges Zeichen. Die Traditionen, die die Salzburgerinnen und Salzburger über die vielen Jahre lieb gewonnen haben, ist nicht nur ein schönes Zeichen der Stadt, dass österliche Bräuche hochgehalten wurden, sondern soll der Überlieferung nach auch Hochwasser symbolisch abwehren. Ich bedanke mich auch ganz ausdrücklich bei meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die hervorragende Arbeit“, so die ressortzuständige Vizebürgermeisterin Barbara Unterkofler.

Die Mitarbeiter:innen der Stadtgärten fertigten den traditionellen Osterschmuck an, der aus unterschiedlichen Pflanzen – die regional variieren können – besteht. Stadtteil-Obergärtner Christian Roider und seine Kolleg:innen verwendeten wieder Palmkätzchen (Sal-Weide, Palmweide), Stechpalme (Ilex), Eibe (Taxus), Lebensbaum (Thuja), Zypresse (Cupressus) und Ölzweig (Olivenbaum).

Zusätzlich geschmückt sind die Buschen mit Hobelscharten. Ein Palmbuschen ist rund 3,5 Meter hoch und wiegt samt Topf rund 90 Kilo.

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