Osterfeuer

Das Frühlingsfeuer der Christen

Osterfeuer

Ursprünglich war das Osterfeuer dazu da, den Winter endgültig aus dem Land zu vertreiben und sollte darüber hinaus für eine gute Ernte sorgen. Danach wurde die Asche auf den Feldern verteilt und sorgte so für eine gute Bodenqualität. Doch die Bedeutung dieses Feuers hat sich im Laufe der Zeit verändert. Und so wurde aus diesem Frühlingsfeuer ein Osterfeuer. Denn die Bedeutung des Osterfeuers veränderte sich mit dem Aufkommen des Christentums. Das Feuer soll nun die Auferstehung von Jesus Christus feiern.

 

Private Osterfeuer sind verboten

 

So ein Osterfeuer ist oft mehrere Meter hoch und nicht gerade ungefährlich. Aus diesem Grund ist es auch genehmigungspflichtig. Doch die Vorschriften sind vielerorts verschieden, bei der jeweiligen Stadt- oder Gemeindeverwaltung kann man sich genau erkundigen. Auf jeden Fall muss so ein Osterfeuer öffentlich zugänglich sein, private Feuer im Garten sind also verboten. Als Brennmaterial darf nur reines Holz verwendet werden, das Verbrennen von Grünschnitt ist aufgrund der Rauchentwicklung nicht erlaubt.

 

Billige Müllentsorgung

 

Die Brauchtumsfeuer, die Teil unserer Kultur sind, werden oft zur Müllentsorgung missbraucht. Für solch ein Osterfeuer wird meterhoch Holz aufgestapelt, hier und da macht auch noch so mancher Christbaum das Kunstwerk perfekt. Doch oftmals bleibt es nicht nur bei diesem einen Christbaum – denn das Osterfeuer wird immer öfters als Abfallentsorgung missbraucht. Denn da wird einfach alles verbrennt, was nicht verbrennt werden darf. Auf diesem Wege trennten sich schon einige Besitzer von Altreifen, Verpackungsmaterialien, Spraydosen und Lacke. Und sogar Möbel und Kühlschränke werden auf diese Weise entsorgt.

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