Oster-Wetter spielt total verrückt

Russland-Kälte

Oster-Wetter spielt total verrückt

Und dabei war der Frühling gerade so in Hochform: Nach den herrlich warmen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein an den letzten drei Wochenenden starten justament die Osterferien mit einem – Verzeihung – absoluten Sauwetter. Schon in den letzten Tagen war es vor allem in den Morgenstunden in ganz Österreich bitterkalt. Die Temperaturen schrammten in manchen Regionen des Landes haarscharf am Gefrierpunkt entlang. Aber es kommt noch schlimmer!

Derzeit ist es fünf Grad zu kalt für diese Jahreszeit

Russlandkälte. Ab heute, Samstag, bäumt sich General Winter ein letztes Mal so richtig auf. Unterstützt wird er dabei tatkräftig vom Hoch „Katharina“, einem gewaltigen Wirbel über Skandinavien, der sich gegen den Uhrzeigersinn dreht und beständig riesige Mengen eiskalter Luft nach Europa schaufelt. Die Temperaturen sinken heute und morgen auf einen absoluten Wochentiefstand. Mit maximal 10 Grad ist es um etwa fünf Grad zu kalt für diese Jahreszeit.

Schneeschock! Die Schneefallgrenze sinkt auf 500 Meter herab. Das bedeutet, dass auch in höheren Lagen der Niederungen, wie etwa im Wienerwald oder in der ­Buckligen Welt in Niederösterreich, Schneeflocken vom Himmel tanzen können. Ein Bild, das man zu dieser Jahreszeit garantiert nicht mehr sehen will.

Durchhalten! Es wird 
allmählich wieder schöner

In dieser äußerst ungemütlichen Tonart geht es noch bis morgen, Sonntag, weiter. Erst am Montag tritt Besserung ein. Die Temperaturen steigen wieder auf 14 bis 16 Grad tagsüber, und die dicke Wolkendecke über Österreich lockert sich zusehends auf. Die noch vage und von berechtigter Hoffnung genährte Pro­gnose für das kommende Osterwochenende: Frühling!

"Katharina die Große" bringt Russlandkälte

Über Skandinavien braut sich seit ein paar Tagen das gewaltige Hoch „Katharina“ zusammen und gewinnt dabei stündlich an Größe. Die maximale Ausbreitung erreicht dieser für ganz Westeuropa wetter­bestimmende Wirbel an diesem Wochenende.

Das Hoch dreht sich beständig gegen den Uhrzeigersinn und schaufelt dabei mit ausladender Geste riesige Mengen an Kaltluft aus dem russischen Raum zu uns. Die Tiefsttemperaturen heute und morgen liegen knapp über dem Gefrierpunkt. Es schneit bis auf 500 Meter herab.

Wetterwechsel

Ab Montag zeigt sich „Katharina“ dann aber von ihrer freundlicheren Seite. Das Hoch zieht gen Südosten und bringt deutlich mildere Luft zu uns. Die Temperaturen steigen dann wieder auf 14 bis 15 Grad.

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