ÖSV-Team in Flachau geschlagen

Wieder kein Podest

ÖSV-Team in Flachau geschlagen

Es hätte ein Abend der ÖSV-Damen werden sollen. Hochmotiviert ins Rennen gestartet sind die rot-weiß-roten Hoffnungen, angeführt von Michaela Kirchgasser aus Filzmoos und Bernadette Schild aus Saalfelden. Doch bereits nach den ersten Toren in Durchgang eins hat sich eine Härteschlacht abgezeichnet. Die Piste konnte leider nicht wie erwartet gefrieren, dementsprechend schwer taten sich auch die ersten Läuferinnen. Während es für die Österreicherinnen nach dem ersten Durchgang vielversprechend ausgesehen hatte (5. Zettel // 7. Hosp // 10. Schild // 11. Thalmann // 15. Kirchgasser), musste sich die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin mit Platz 8 zufrieden geben. In den letzten beiden Jahren hatte sie ja den Nachtslalom in Flachau dominiert.

Gleich 8 Läuferinnen scheiterten im zweiten Durchgang an der Kurssetzung. Darunter auch die Kärtnerin Carmen Thalmann, die sich mit einem guten Ergebniss für den Slalom bei der Ski WM in Vail-Beaver Creek empfehlen wollte. Mit gleichem Vorhaben in den zweiten Durchgang gestartet ist auch Bernadette Schild. Aber auch sie hatte mit der Kurssetzung zu kämpfen und muss sich am Ende mit Platz 19. begnügen. Im Rennen um das letzte WM-Ticket mit Thalmann scheint sie aber doch die Nase vorne zu haben. Michaela Kirchgasser hat bereits ihren fixen Startplatz, auch wenn es für sie schlussendlich nur für Platz 11 gereicht hat.

Aber auch die weiteren Österreicherinnen wussten nicht im zweiten Durchgang zu überzeugen. Nicole Hosp und Kathrin Zettel fallen nach einer fehleranfälligen Fahrt zurück. Hosp wird als beste Österreicherintrotzdem Siebente, gefolgt von Zettel auf Platz 8.

Hansdotter nicht zu schlagen

Nicht zu schlagen war die Schwedin Frida Hansdotter. In den letzten beiden Jahren belegte sie jeweils den zweiten Platz hinter Shiffrin. Jetzt konnte sie sich aber endlich durchsetzen und gewinnt doch überlegen mit 61 Hundertstel vor der Slowenin Tina Maze. Mit einer sehr starken Fahrt von Platz 8 auf Platz 3 vorgekämpft hat sich noch die Vorjahresdominatorin Mikaela Shifrin.

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