Österreichischer Polizei geht das Geld aus

Kein Geld

Österreichischer Polizei geht das Geld aus

Chef der Polizeigewerkschaft Hermann Greylinger sagt in einem Mediengespräch, dass für die banalsten Dinge kein Budget mehr vorhanden sei. So werden Kleinigkeiten wie Taschenlampen oder Alko-Vorteströhrchen zur Mangelware.
Auch in anderen Abteilungen wird immer mehr eingespart, wie zum Beispiel bei den verfügbaren mobilen Bankomatkassen für Verkehrskontrollen, Reifenprofilmessern oder der Rufnummeranzeige der Polizei.

Positive Maßnahmen

Doch auch Positives kann über das Innenministerium gesagt werden. So berichtet Greylinger, dass seit dem Sommer bereits die Hälfte der neuen kugelsicheren Schutzwesten ausgeliefert worden sei, und auch die durchgehende Versorgung mit einer Prophylaxe gegen mögliche HIV-Infektionen ist bereits gewährleistet.

Lockangebot des Innenministeriums fehlgeschlagen

Auch der Flüchtlingsstrom ist ein Thema für den Chef der Polizeigewerkschaft. So wurden vom Innenministerium Ende August Beamte für das Erstaufnahmezentrum Traiskirchen angeworben. Die Mittelungen des Innenministeriums lockten mit der Meldung, dass der ehrenamtliche Beitrag als Dienstzeit gälte. Als sich daraufhin niemand meldete, wurden Polizeischüler eingesetzt, nach wenigen Wochen wurde jedoch auch diese Maßnahme aufgrund fehlender sozialer Absicherung eingestellt.

Wahlkampf der FSG

Hermann Greylinger befindet ich nun in einem Wahlkampf mit seiner Fraktion Sozialdemokratischer Gewerkschafter (FSG), um eine neue Personalvertretung der Polizei einzuführen, die eine Budgeterhöhung durchzusetzen vermag.
 

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