Österreich besser als Schweden

Corona-Wirtschaftskrise:

Österreich besser als Schweden

Die EU stellt Österreichs Wirtschaft trotz Rezession ein gutes Zeugnis aus. Die Wirtschaft schrumpft laut EU-Prognose heuer "nur" um 5,5 Prozent, weil die Infektionszahlen schnell gefallen sind.  In Deutschland soll das Bruttoinlandsprodukt (BIP) heuer um 6,5 Prozent einbrechen und im nächsten Jahr dann um 5,9 Prozent steigen. In Frankreich dürfte es demnach zunächst um 8,2 Prozent nach unten gehen und dann um 7,4 Prozent wieder nach oben.

Nur zwei Länder steigen wirtschaftlich noch besser aus der Corona-Krise aus als Österreich. Für Luxemburg und Polen wird "nur" eine Rezession von - 5,4 und - 4,3 Prozent des BIPs prognostiziert.  

 

 

Die Brüsseler Behörde sagt Italien, das besonders stark von der Pandemie betroffen ist, sogar ein Konjunkturloch von 9,5 Prozent voraus. Im nächsten Jahr werde es dann 6,5 Prozent Wachstum geben. Auch in Spanien sind die Aussichten mit einem Minus von 9,4 Prozent in diesem Jahr düster, bevor das BIP 2021 wieder um sieben Prozent zulegen dürfte.

Im gesamten Euroraum wird der Prognose zufolge die Arbeitslosigkeit spürbar zulegen - auf 9,6 Prozent im Jahresschnitt 2020, nach 7,5 Prozent 2019. Im nächsten Jahr dürfte die Quote dann wieder auf 8,6 Prozent fallen. Die Inflationsrate werde 2020 auf 0,2 Prozent einbrechen und im nächsten Jahr im Schnitt bei 1,1 Prozent liegen. Aber auch dies wäre weiter unter der Marke von knapp zwei Prozent, die die Europäische Zentralbank (EZB) als ideal für die Konjunktur ansieht.
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