Franco Foda

WM Qualifikation startet am Donnerstag

ÖFB-Team greift gegen Schottland an

Coach Foda will Gruppenplatz eins - Viele offene Personalfragen und Ausfälle.

Für Österreichs Fußball-Nationalmannschaft fällt am Donnerstag um 20.45 Uhr im Hampden Park von Glasgow der Startschuss zur Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2022 in Katar. Teamchef Franco Foda kann gegen Schottland nach vielen Irrungen und Wirrungen nun doch auf alle fitten Legionäre zurückgreifen und hofft auf einen erfolgreichen Auftakt, damit man im Rennen um die erste WM-Teilnahme seit 1998 nicht gleich ins Hintertreffen gerät.

Nur der Sieger von Pool F ist fix bei der Endrunde dabei, der Zweite muss ins Play-off. Die nächste Partie steigt bereits am Sonntag im Happel-Stadion gegen die Färöer, drei Tage später gastiert Gruppenfavorit Dänemark im Wiener Prater. Danach geht es mit der WM-Quali erst im September weiter, davor steigt noch ab Juni die Europameisterschaft.

Vorerst aber liegt Fodas Konzentration einzig und allein auf dem Kräftemessen mit Schottland. "Das ist ein qualitativ hochwertiger Gegner, ein sehr robustes Team, das viele lange Bälle spielt und auf zweite Bälle geht", sagte der 54-Jährige und warnte vor allem vor den Premier-League-Legionären Andy Robertson (Liverpool), Kieran Tierney (Arsenal), John McGinn (Aston Villa) und Scott McTominay (Manchester United).

Während Letzterer beim englischen Rekordmeister im zentralen Mittelfeld agiert, kam er in der Nationalmannschaft zuletzt regelmäßig in einer Dreier-Innenverteidigung zum Einsatz. Foda geht davon aus, dass sich daran auch am Donnerstag nichts ändern wird. "Und wenn, dann sind wir vorbereitet."

Bei allem Respekt vor dem Gegner ist auch das Vertrauen in die eigenen Stärken groß. Foda: "Wir wissen, was uns erwartet, aber wir haben auch Qualität. Das haben wir in der EM-Qualifikation und in der Nations League gezeigt."

Durch den Gruppensieg in der Nations League könnte die ÖFB-Auswahl die WM-Qualifikation eigentlich relativ entspannt angehen. Unabhängig vom Abschneiden in der WM-Ausscheidung hätte man nämlich einen Play-off-Platz in der Tasche, wenn vier Teams aus dem Quintett Frankreich, Belgien, Italien, Spanien und Wales ihre Quali-Gruppe auf Rang eins oder zwei beenden - ein durchaus realistisches Szenario.