Nur 42 % haben Möglichkeit wahrgenommen

Lehrer-Impfaktion

Nur 42 % haben Möglichkeit wahrgenommen

Um die zehn Prozent sind kurzfristig abgesprungen.

17.500 Salzburger Pädagogen wären bei Salzburgs Lehrer-Impfaktion berechtigt gewesen eine Impfung zu erhalten. Kindergartenpädagogen als auch Lehrer. Nur um die 42% haben die Möglichkeit wahrgenommen. Einer der Gründe dafür dürfte der verwendete Impfstoff gewesen sein: AstraZeneca. Die über das Vakzin hereingebrochenen Diskussionen, welche genau in der Vorwoche der Aktion ihren Höhepunkt erreicht hatten, haben an derselben ihre Spuren hinterlassen, erzählt Anton Polivka von der Salzburger Lehrergewerkschaft. „Der Zweifel an AstraZeneca ist immer noch da. Berechtigt oder unberechtigt. Ein großes Problem ist, dass man sich den Impfstoff nicht selbst aussuchen kann. Viele Kollegen könnten eventuell darauf spekulieren, dass eine solche Auswahl in einigen Monaten womöglich eine Option würde.“ Die tatsächliche Zahl der geimpften Personen dürfte aber etwas höher als die 42 Prozent liegen. Pädagogen oder anderes Personal könnten als Risikopersonen über den Hausarzt oder als Angehörige einer Rettungsorganisation bereits geimpft worden sein. Diese Fälle scheinen in der Statistik nicht auf. Klar ist aber nach wie vor – der Zweifel über AstraZeneca besteht nach wie vor. „Es waren wohl um die 10% die kurzfristig vom Impfangebot abgesprungen sind“, erzählt Polivka.