Noch keine Verdachtsfälle in Salzburg

Omikron

Noch keine Verdachtsfälle in Salzburg

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Bisher reagierten acht Reiserückkehrer aus dem südlichen Afrika auf Appell des Landes, sich zu melden

Im Bundesland Salzburg waren den Gesundheitsbehörden bis Montagvormittag noch keine Verdachtsfälle auf die neue Corona-Variante Omikron bekannt. Das Land hat vor dem Wochenende alle Reiserückkehrer aus dem südlichen Afrika dazu aufgerufen, sich bei der Hotline 1450 zu melden. Betroffene sollen sich einem PCR-Test unterziehen, die Proben werden auf die neue "Omikron"-Mutation überprüft. Diesem Appell seien bisher acht Personen gefolgt, sagte ein Sprecher der Landes zur APA.

Grundsätzlich sehen die Verträge mit den Laboren in Salzburg vor, dass eine gewisse Anzahl der positiven Gesamtproben routinemäßig auf Mutationen analysiert werden. Verdachtsfälle werden dann umgehend an das Epidemiologische Meldesystem und die Landessanitätsdirektion gemeldet und zur Sequenzierung an die AGES geschickt.

Das Salzburger Labor Medilab, das etwa die behördlich angeordneten PCR-Tests im Bundesland analysiert, screent bereits alle positiven Proben auf die neue Virusvariante. Bei der Mutationsanalyse wird nach Mutationen gesucht, die bei der neuen Omikron-Variante vorkommen, nicht aber bei der derzeit gängigen Delta-Variante. "Wenn wir eine dieser Mutationen finden, handelt es sich damit um einen potenziellen Omikron-Verdachtsfall", erklärte Labor-Facharzt Hans Georg Mustafa im APA-Gespräch. Noch im Laufe dieser Woche kämen dann im Labor speziell entwickelte Primer zum Einsatz, mit denen sich die neue Variante bereits recht verlässlich beweisen lasse. Die deutlich zeitaufwendigere Sequenzierung erfolge dann nur noch sicherheitshalber.

Quelle: APA

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