Niederlage des EC Red Bull Salzburg

Drei Tore im Schlussdrittel

Niederlage des EC Red Bull Salzburg

Vor 2.498 Zuschauern waren die Red Bulls anfangs das bessere Team mit viel Zug zum Tor, hatten aber im Schlussdrittel nach dem 2:2-Zwischenstand mit zu vielen Strafen klar das Nachsehen. Es war die zweite Heimniederlage der Saison gegen das ungarische Team.  

Wieder ging es ohne die Rekonvaleszenten Raphael Herburger, Alexander Rauchenwald und Julian Klöckl in die Partie, die von den Red Bulls stürmisch begonnen wurde. Aber nach zwei Minuten waren auch die Gäste angekommen und lieferten den Red Bulls ein schnelles Spiel, in dem echte Chancen lange auf sich warten ließen. Beide Mannschaften verhinderten regelmäßig den letzten entscheidenden Pass, wenn gleich einige Schüsse doch durchkamen und Lukas Herzog im Salzburger Tor einige Gestocher überstehen musste. Connor Brickley hatte in der 5. Minute die Möglichkeit allein vorm Fehérvár-Goalie Michael Ouzas, konnte die Scheibe aber nicht kontrollieren. Mario Huber hatte die beste Chance auf die Führung, zog im Powerplay (16.) aber am halboffenen Tor vorbei. Auch Bud Holloway probierte es aus Halbdistanz kurz vor der Pause, aber trotz des druckvolleren Spiels der Red Bulls in den letzten Minuten blieb es zur ersten Pause beim 0:0.     

In der 22. Minute testete Fehérvárs Akos Mihaly zunächst die Außenstange, zog dabei aber fast auf der Toroutlinie ab. Nachdem danach zwei, drei gute Angriffe der Red Bulls abgeschmettert wurden, brachte Chad Kolarik die Hausherren in Führung (26.), er traf im Powerplay aus dem rechten Bullykreis. Aber keine Minute später verwertete Scott Timmins den Pass von Andrew Yogan aus kurzer Distanz zum schnellen Ausgleich der Gäste. Die Salzburger versuchten weiter, mit klaren Aktionen vors Tor zu kommen, verfingen sich aber immer wieder in der Gästeabwehr. In der zweiten Hälfte des Drittels mussten die Red Bulls lange Zeit in Unterzahl spielen und das rächte sich in der 36. Minute, als Andrew Yogan im Powerplay mit einem schönen Schlenzer unter die Querstange die 2:1-Führung der Gäste besorgte. Doch in der 39. Minute schlugen die Salzburger im Powerplay zurück, Mario Huber hämmerte die Scheibe aus dem linken Bullykreis geradezu in die Maschen und stellte damit auf den 2:2-Pausenstand nach 40 Minuten. 

Das Schlussdrittel entwickelte sich anfangs zu einem rasanten Schlagabtausch. Zunächst hat Connor Brickley fast den Gäste-Goalie bei einem schlechten Rückpass überrascht (41.), dann zog Fehérvárs Daniel Koger bei einem 2-auf-1-Konter knapp übers Tor. Danach verpassten die Red Bulls bei eineinhalb Minuten Überzahl die mögliche Führung. Quasi im Gegenzug bei voller Mannschaftsstärke legten dann aber die Ungarn aufs 3:2 vor, Mikko Lehtonen konnte allein vor Lukas Herzog abschließen. Jetzt kämpften die Red Bulls um den Ausgleich, versuchten noch mehr nach vorn zu spielen – und nahmen leider zu viele Strafen. Kaum noch zu fünft auf dem Eis, nahmen sie sich Großteils selbst die Chancen, den Spieß nochmal umzudrehen. Andrew Yogan traf in der 52. Minute mit seinem zweiten Tagestreffer in Überzahl zur 4.2-Führung und Donat Szita besiegelte in der 59. Minute mit einem Empty-Net-Tor schließlich die 2:5-Heimniederlage der Red Bulls.    


Erste Bank Eishockey Liga
EC Red Bull Salzburg – Hydro Fehérvár AV19  2:5 (0:0, 2:2, 0:3)
Tore: Kolarik (26./PP), Huber (39./PP) resp. Timmis (27.), Yogan (36./PP, 52./PP), Lehtonen (47.), Szita (59./EN)

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