Neues Quartier in Berndorf

Flüchtlinge angekommen

Neues Quartier in Berndorf

Jeder der 12 Männer, die am Montag in Berndorf angekommen sind, hat eine dramatische Geschichte zu erzählen. Im Jungscharheim (eigentlich eine Jugendherberge) fühlen sich die Flüchtlinge sehr wohl und sind froh endlich in Sicherheit zu sein.

Mit dem Tod gedroht

Einer der Flüchtlinge (Syrien) berichtet sogar in seiner Heimat entführt worden zu sein. Man habe ihm mit dem Tod gedroht wenn er seinen Job bei der Regierung nicht aufgeben würde. Als der junge Mann wieder frei war wollte ihn die Regierung in den Krieg schicken. "Ich kann niemanden umbringen oder verletzen", berichtet der Syrer. Daraufhin ergriff er die Flucht und hofft nun auf ein sicheres Umfeld.

Warum kommen nur Männer

Eine Frage die immer wieder aus der Bevölkerung kommt lautet "wo sind die Frauen und Kinder". Christian Gengg, vom Samariterbund Salzburg, im Antenne Salzburg Interview: "Die Flucht ist oft sehr schwierig und gefährlich. Die armen Menschen müssen nicht selten Nächte im freien verbringen und auf Lebensmittel verzichten. Eine Flucht ist für Frauen und Kinder einfach nicht zu bewältigen".

Die Flüchtlinge kommen aus den unterschiedlichsten Ländern (Irak, Kosovo, Syrien, Afghanistan).

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