Neuer Masernfall im Pongau

Bereits 16 Fälle

Neuer Masernfall im Pongau

2019 gab es mehrere an Masern erkrankte Personen, die Fälle werden an dieser Stelle laufend aktualisiert. Masern sind hochansteckend, können per Tröpfcheninfektion und über die Luft übertragen werden. Nur die zweifache Impfung bietet Schutz. Sie wird im ganzen Land gratis angeboten und kann in jedem Alter (ab dem 10. Lebensmonat) verabreicht werden.

Bisher bestätigte Masernfälle im Bundesland Salzburg

Meldung

​Bezirk

​Meldung

​Zusatzinfo

​29.4. 2019

​Pongau

​1 erkrankte Person

​8. 3. 2019

​Pinzgau

​1 erkrankte Person

​26. 2. 2019

​Flachgau

​1 erkankte Person

​19. 2. 2019

​Pinzgau

​2 erkrankte Personen

​18. 2. 2019

​Pinzgau

​1 erkrankte Person

​6. 2. 2019

​Pinzgau

​1 erkrankte Person

​4. 2. 2019

​Pinzgau

​2 erkrankte Personen

​30. 1. 2019

​Pinzgau

​1 erkrankte Person

​25. 1. 2019

​Pinzgau

​1 erkrankte Person

​24. 1. 2019

​Pinzgau

​2 erkrankte Personen

​20. 1. 2019

Tennengau

​1 erkrankte Person

​15. 1. 2019

​Pinzgau

​1 erkrankte Person

​14. 1. 2019

​Pinzgau

​1 erkrankte Person

 

 


Masern ist eine der ansteckendsten Krankheiten und kommt durch Einatmen infektiöser Tröpfchen beim Sprechen, Husten und Niesen sowie durch Kontakt mit infektiösen Sekreten aus Nase und Rachen zu Stande. Die Inkubationszeit beträgt 8 bis 10 Tage bis zum Beginn des katarrhalischen Stadiums (Schnupfen, Bindehautentzündung, Husten etc.) bzw. 14 Tage bis zum Ausbruch des typischen Ausschlags, was aber auch bis zu 21 Tage dauern kann. Die Ansteckungsgefahr beginnt vier bis fünf Tage vor dem Auftreten des Ausschlags und hält bis zu vier Tage nach dem Auftreten an. Masern sind gem. Epidemiegesetz an die zuständige Bezirksverwaltungsbehörde (Gesundheitsamt) meldepflichtig. Näheres siehe Informationsblätter.

Krankheitsbild von Masern

Die Krankheit weist sich durch eine hohe Komplikationsrate in allen Altersgruppen aus, wobei besonders die Gehirnbeteiligung gefürchtet wird.

Die Maserninfektion führt zu einer Schwächung der Abwehrkräfte des Körpers, sodass über mehrere Jahre das Risiko für den Tod durch andere Infektionskrankheiten erhöht ist. Bei Maserninfektion im Säuglingsalter kann  Jahre nach der Erkrankung die tödlich verlaufende Gehirnentzündung auftreten.

Wer soll geimpft sein

Jeder der die Krankheit nicht durchgemacht hat und nicht immun ist, soll zweimal geimpft sein/werden. Die Impfung kann jederzeit nachgeholt werden, wobei die zweite Teilimpfung im Abstand von wenigstens vier Wochen zur ersten erfolgen soll.

Impfstellen/Kosten

Die Masern-Mumps-Röteln-Impfung wird für Kinder, Jugendliche und Erwachsene jeden Alters kostenlos an den Gesundheitsämtern angeboten, ebenso besteht die Möglichkeit, den Masern-Mumps-Röteln-Impfstoff kostenlos in der Apotheke zu beziehen und die Impfung beim Arzt Ihrer Wahl vornehmen zu lassen. Eventuell anfallende Impfgebühren werden nicht vom Land übernommen.

Masern und Konsequenzen für den Alltag

Im Falle eines Kontakts mit einer an Masern erkrankten Person können MitarbeiterInnen in Gemeinschaftseinrichtungen, die keinen Schutz vor Masern haben, bis 21 Tage vom Besuch der Gemeinschaftseinrichtung ausgeschlossen werden.

 

Quelle: Land Salzburg

Diesen Artikel teilen:
Jetzt spielt TOMMY LJUNGBERG CALL IT A DAY
Nächster Song SIMON GRIBBE / DOMINO

Fotoalbum 1 / 28