Neue Regeln für Bettler in München

Strenge Strafen

Neue Regeln für Bettler in München

Seit gestern gelten neue Regeln gegen organisierte Bettlerbanden in München. Diese erlauben der Exekutive unter anderem Haftstrafen für Bettler zu beantragen, welche bis zu vier Wochen dauern können.
Betteln in München ist grundsätzlich in der Fußgängerzone, auf dem Oktoberfest und auf dem Viktualienmarkt verboten. Es ist auch schon länger verboten, aggressiv zu betteln, Behinderungen und Krankheiten vorzutäuschen oder mit Kindern zu betteln. Die neuen Regeln sollen es der Polizei erleichtern, im Ernstfall auch Strafen durchzusetzen.

Immer mehr Bettler

In den vergangenen Jahren hat sich die Zahl der Bettler in München deutlich verdoppelt. Laut Polizeiangaben gab es auch immer mehr Beschwerden von Bürgern, Geschäftsleuten und Touristen, die sich von Bettlern regelrecht bedroht fühlten.

Man will auch Kriminalität verhindern

Die neue Allgemeinverfügung soll auch eine Schutzmaßnahme für all jene sein, die von Bandenchefs zum Betteln gezwungen werden.


Die Stadt verteilt nun Handzettel an alle Bettler, geschrieben in fünf Sprachen, um auf die neuen Regeln hinzuweisen.
Es bleibt abzuwarten, ob und wann diese Maßnahmen erste Wirkungen zeigen.

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