Neue Jobs durch EU-Beitritt

Arbeitsmarkt

Neue Jobs durch EU-Beitritt

Neue Jobs

Das Bruttoinlandsprodukt wuchs nach Analysen des Wifo durch den EU-Beitritt um rund 0,6 Prozent pro Jahr, das bedeutet durchschnittlich 12.000 neue Arbeitsplätze pro Jahr.
Da die Arbeitslosenzahl dadurch gesenkt worden ist, lässt sich jeder zweite neue Job der zunehmenden wirtschaftlichen Fusion, bedingt durch die EU-Mitgliedschaft, zuordnen.
Der damals befürchtete Anstrum an Billigarbeitern blieb aus. Dazu hat wohl auch der lange Übergangszeitraum von rund sieben Jahren beigetragen, den nur Österreich und Deutschland ausgeschöpft haben.
 

Arbeiter aus anderen Ländern

Laut Arbeitsmarktservice kamen rund 30.000 Arbeitnehmer aus den EU-Ländern nach Österreich - ein Jahr nach der Gewährung der Freizügigkeit. Die Anzahl der Selbstständigen aus Tschechien, Ungarn und Polen ging dabei erheblich zurück und zwar um rund 3000.

Da viele Arbeitnehmer aus vielen Ländern Osteuropas kamen, fielen viele Arbeitsplätze für Österreicher weg. Die zugewanderten Arbeitskräfte sind häufig in den Branchen Tourismus, Gesundheit und Bau aufzufinden, denn in diesen Bereichen ist es oft schwer einheimische Arbeiter zu finden.
Aufgrund dieser Zuwanderungen und der Wirtschaftsentwicklung wird auf die momentan hohe Arbeitslosigkeit spekuliert.

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