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Zunahme bei Neuinfektionen und Spitalsbelegung

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4.941 neue Ansteckungen - Sieben-Tage-Inzidenz von 361,7 auf 369,1 gestiegen - Ein Todesfall

Der Anstieg der Corona-Neuinfektionen nimmt aufgrund der Omikron-Subvarianten BA.4/BA.5 weiter an Fahrt auf. 4.941 neue Ansteckungen wurden von den Ministerien österreichweit vermeldet. Eine Woche zuvor lag diese Zahl noch bei 4.271. Die fast 5.000 neuen Infektionen liegen somit über dem Schnitt der vergangenen sieben Tage mit 4.735. Die Sieben-Tage-Inzidenz erreichte 369,1 Fälle pro 100.000 Einwohner. Tags zuvor war sie noch bei 361,7.

Auch die Zahl der aktiven Fälle geht weiter in die Höhe. Derzeit laborieren 54.534 Menschen mit einer SARS-CoV-2-Infektion in Österreich. Das sind um 1.813 mehr als am Donnerstag. Die meiste Zunahme bei den Neuinfektionen gab es erneut in Wien mit 1.667 Fällen, gefolgt von Niederösterreich mit 1.412, Oberösterreich mit 526, Steiermark mit 361, Salzburg mit 274, Tirol mit 248, Kärnten mit 187, Burgenland mit 180 und Vorarlberg mit 86 neuen Fällen. Das Bundesland mit der höchsten Sieben-Tage-Inzidenz ist derzeit Wien mit 598,2, gefolgt von Niederösterreich, Vorarlberg und Salzburg (428, 372,5 bzw. 346,5). Danach kommen das Burgenland (333,3), Oberösterreich (266,1), Tirol (263,5), die Steiermark (229) und Kärnten (175,7).

Die Positiv-Rate der PCR-Tests liegt derzeit bei 10,6 Prozent. Dieser 24-Stunden-Wert liegt ebenfalls über dem Schnitt der vergangenen Woche mit durchschnittlich sechs Prozent. In den vergangenen 24 Stunden wurden 61.150 PCR- und Antigen-Schnelltests eingemeldet. Davon waren 46.485 aussagekräftige PCR-Tests.

Einen Anstieg gab es auch bei der Spitalsbelegung: Derzeit befinden sich 523 Patientinnen und Patienten mit einer Covid-19-Infektion im Krankenhaus. Das sind um 23 mehr als am Feiertag. 36 Menschen müssen intensivmedizinisch betreut werden. Diese Zahl stieg seit gestern um fünf und ist innerhalb einer Woche um einen Patienten angestiegen.

Einen Todesfall in Zusammenhang mit einer Coronainfektion gab es seit Donnerstag. In den vergangenen sieben Tagen wurden 31 Todesfälle registriert. Insgesamt hat die Covid-19-Pandemie seit Ausbruch 18.721 Tote in Österreich gefordert. Am AGES-Dashboard, das nach wie vor teilweise abweichende Zahlen zur aktuellen Situation aufweist, waren am Montag 19.984 Todesfälle ausgewiesen.

Nur noch 587 Impfungen sind am Donnerstag durchgeführt worden. Davon waren lediglich 33 Erststiche, 56 Zweitstiche und 498 Drittstiche. 76,1 Prozent der Bevölkerung bzw. 6,8 Millionen Menschen haben laut den Daten des E-Impfpasses zumindest eine Impfung erhalten. 5,6 Millionen Menschen und somit 62,9 Prozent der Österreicher verfügen über einen gültigen Impfschutz.

Am höchsten ist die Schutzrate (gültiges Impfzertifikat) im Burgenland mit 70,2 Prozent. In Niederösterreich haben 66,1 Prozent der Bevölkerung einen validen Impfschutz, in der Steiermark 64 Prozent. Nach Wien (61,6), Tirol (60,7), Kärnten (59,7), Vorarlberg (59,3) und Salzburg (58,7) bildet Oberösterreich das Schlusslicht mit 58,2 Prozent.

Seit Pandemiebeginn hat es in Österreich bereits 4,3 Millionen bestätigte Fälle gegeben. Genesen sind seit Ausbruch der Epidemie 4,2 Millionen Menschen.