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Wintertourismus erholt sich langsam

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10,6 Millionen Nächtigungen von November bis März

„Die Umstände in der vergangenen Wintersaison waren denkbar schwierig und für die Betriebe sehr herausfordernd. Vor diesem Hintergrund ist die vorläufige Tourismusbilanz eine sehr erfreuliche. Die heimischen Betriebe haben einmal mehr bewiesen, dass sie auch in schwierigen Zeiten hervorragende Gastgeber sind, die ein sicheres Urlaubserlebnis bieten können. Salzburg hat sich als Alternative zu Fernreisen etabliert und das könnte auch in Zukunft sehr positive Effekte haben“, so Landeshauptmann Wilfried Haslauer.

Wintertourismus kommt wieder in Schwung

Der vorläufige März-Ergebnis mit 2,8 Millionen Nächtigungen und nicht nur im Vergleich zum beinahe Totalausfall im März 2021 positiv. Im Fünf-Jahres-Vergleich gab es einen Zuwachs von 19,8 Prozent, verglichen mit dem letzten März vor Corona beträgt das Minus noch rund 17 Prozent. „Nach zwei Wintersaisonen, die von der Pandemie sehr stark betroffen waren, kommt der Tourismus nun wieder in Schwung. Im März konnten wir wieder deutlich mehr Gäste aus dem Ausland in Salzburg begrüßen und ich bin zuversichtlich, dass dieser Trend anhält“, betont Haslauer.

Deutsche bleiben treu

Die Gäste aus dem benachbarten Deutschland waren im März mit 35 Prozent die treueste Gruppe. 19 Prozent kamen aus dem Inland nach Salzburg. 45 Prozent verteilen sich auf das restliche Europa, ein Prozent auf das übrige Ausland. „Auch das gibt der Branche Zuversicht. Die unmittelbaren Nachbarländer und auch die anderen Bundesländer schätzen Salzburg als sicheres und nahes Urlaubsziel“, so der Landeshauptmann.

Pinzgau führt Statistik an

Im Vergleich der Regionen führt der Pinzgau die März-Statistik mit 45 Prozent der Übernachtungen sehr deutlich an. Dahinter folgt mit 39 der Pongau. 7 Prozent der Gäste wählten den Lungau, 4 die Stadt Salzburg, 3 den Flachgau und 2 Prozent den Tennengau.